Geocaching auf dem Weg in die Kommerzialisierung

Das Gefühl, dass sich das Geocachen in den letzten Jahren vom Hobby für „Freaks“ zum Massensport entwickelt hat, ist ja hinlänglich durch die Zuwachszahlen der großen Plattformen belegt. Einher geht damit bedauerlicher Weise eine gewisse Kommerzialisierung mit positiven wie negativen Auswirkungen.

Die großen GPS-Hersteller haben es vor einiger Zeit erkannt und bringen seit einiger Zeit Geräte auf den Markt, die speziell auf die spezifischen Anforderungen der Geocacher abgestimmt sind. Touristikverbände, Gemeinden und Kommunen springen auf den Zug mit auf, Eventagenturen, Jugendgruppen, Volkshochschulen und Sportvereine erweitern ihre Programme.

Dies tut kaum jemand, weil er sich um das Wohl der lieben Cacher sorgt, fast immer steht hinter solchen Projekten ein hart kalkuliertes Konzept, da sich inzwischen mit der Masse an (Neu-)Cachern Geld verdienen lässt.

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Altlasten beseitigt – oder was lange währt wird gut

Lange, lange ist es her, dass ich mit dem Geocachen angefangen habe. Nun gut, so lange auch noch nicht. Aber meinen aller ersten Cache habe ich seinerzeit nicht gefunden . Er lag damals nicht weit von meinen Home-Koordinaten, so dass ich Ihn hätte jederzeit erneut suchen können. Aber bisher hat es sich einfach nicht ergeben, oder ich habe irgendeine Ausrede gefunden, warum ich genau diesen Cache nicht angehen wollte.

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Wenn bergische Kommunen cachen gehen

bergisch^2 Geonadel (Bild: David Bosbach)Hinter dem Projekt bergisch^2 stehen zwei Kommen aus dem Bergischen. Die Stadt Bergisch Gladbach und die Gemeinde Odenthal kooperieren unter diesem Namen bei der Vermarktung der Region. Es werden verschiedene Interessen aufgegriffen um die Region für Besucher in ein Erlebnis zu verwandeln.

Neben Themen wie Mountainbiken, Kirchen und Museen, Wandern, Familienangeboten, Konzerte und Lesungen, Shopping oder Gourmetrestaurants steht auch Geocaching mit auf dem Programm.

Im Sommer 2009 wurden in der Region insgesamt 12 Caches ausgelegt, je 6 auf dem Gebiet der Gemeinde Odenthal und 6 auf dem Gebiet der Stadt Bergisch Gladbach. Im Gegensatz zu manchen anderen GPS-geführten Stadtrundgängen oder Schnitzeljagten sind diese Caches auch auf den gängigen Plattformen wie geocaching.com und opencaching.de gelistet.

Der Ansatz, Geocaching nicht nur zu nutzen, um eine Region touristisch zu erschließen und zu vermarkten, sondern der cachenden Gemeinde einige tolle Dosen anzubieten, ist interessant.

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Lost Places – Ist ein Umdenken nötig?

Nach dem Unfall zweier 14 Jähriger in einer Industrieruine in der Nähe von Sankt Augustin stellt sich für mich die Frage, ob eventuell ein Umdenken bei Geocaches an bzw. auf Lost Place’s nötig ist.

Unabhängig davon, aus welchen Gründen sich die beiden Jugendlichen in diesem Fall auf dem Gelände in Gefahr gebracht haben, gibt es mindesten einen Cache der auf diese Industrieruine verweist. Zum Finden dieses Caches ist es nicht notwendig, sich in Gefahr zu begeben und gesperrte Bereiche zu betreten.

Aber reicht das?

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Unfall auf dem LP-Gelände Pleistalwerk

Auf dem Gelände des Pleistalwerkes in der Nähe von Sankt Augustin hat sich ein Unfall mit zwei Jugendlichen ereignet. Ein 14-jähriges Mädchen und ein – ebenfalls 14-jähriger – Junge waren unbefugt auf das Dach der  ehemaligen Ziegelei geklettert. Die marode Bausubstanz des seit Jahren als einsturzgefährdet geltenden Gebäudes gab unter dem Gewicht der beiden nach. Sie brachen durch und stürzten ca. 3,5 Meter tief. 

Der Junge hat sich bei dem Sturz nur leicht verletzt und konnte über ein Mobiltelefon Hilfe rufen. Das Mädchen wurde schwer verletzt und musste unter Aufsicht des Notarztes durch die Feuerwehr geborgen werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Beide kamen in eine Klink.

Manchmal muss man seine Pläne ändern

Es geht diesmal zwar nicht ums Cachen, aber auf Basic Thinking  bin ich auf ein nett gemachtes interaktives Video  aufmerksam geworden.

Es handelt von einem Jäger, der im Wald von einem Bären überrascht wird, aber seht selbst:

Hunter_shoots_that_bear

 Vor allem im zweiten Teil des Videos könnt Ihr in das interaktive Textfeld schreiben, wie eine alternative Überschrift ausgesehen hätte, und wartet ab, was passiert.

Was für Plattformen braucht der Cacher?

Die Cache Hunters wollten auf der Seite Lost Places alle Geocaches auf LP-Gebieten in einer Karte darstellen. Dies rief in der Cachergemeinde nicht nur begeisterte Emotionen hervor und lieferte damit einiges an Zündstoff für rege Diskusionen. Eine kleine Zusammenfassung findet Ihr z.B. hier: Karte von allen LP im entstehen

Auf Grund des heftigen Gegenwindes aus der Gemeinde haben die Cache Hunters ihr Lost Place-Projekt inzwischen eingestellt.

Für mich stellte sich in dieser Diskussion um die Berechtigung einer solchen Plattform für bestimmte Arten von Caches die Frage, ob und was für Plattformen neben den eigentlichen Cachedatenbanken sinnvoll sind.

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Eine Lanze für urbane Tradtionals

Gestern war ich in der Kölner Innenstadt unterwegs und habe zur Abwechslung neben dem Einkaufsbummel auch zwei Caches gehoben. Selbstverständlich hatte ich mein Anspruchsdenken bei Traditionals in urbanem Umfeld schon weit heruntergeschraubt, doch diesmal wurde ich überrascht.

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Geocaching.com Update vom 31.08.2010 – Nichts Neues

Das Update von Geocaching.com  gestern Abend brachte kaum etwas Neues. Die Release-Notes beinhalten neben kleineren Änderungen und einer Reihe von Bug-Fixes nur noch einmal die neuen Attribute , die bereits in den vergangenen Wochen von Groundspeak spendiert worden sind.