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Wenn bergische Kommunen cachen gehen
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Geocaching - Geocaches
Geschrieben von: DasLangeSuchen   
Montag, den 20. September 2010 um 12:07 Uhr
bergisch^2 Geonadel (Bild: David Bosbach)Hinter dem Projekt bergisch^2 stehen zwei Kommen aus dem Bergischen. Die Stadt Bergisch Gladbach und die Gemeinde Odenthal kooperieren unter diesem Namen bei der Vermarktung der Region. Es werden verschiedene Interessen aufgegriffen um die Region für Besucher in ein Erlebnis zu verwandeln.

Neben Themen wie Mountainbiken, Kirchen und Museen, Wandern, Familienangeboten, Konzerte und Lesungen, Shopping oder Gourmetrestaurants steht auch Geocaching mit auf dem Programm.

Im Sommer 2009 wurden in der Region insgesamt 12 Caches ausgelegt, je 6 auf dem Gebiet der Gemeinde Odenthal und 6 auf dem Gebiet der Stadt Bergisch Gladbach. Im Gegensatz zu manchen anderen GPS-geführten Stadtrundgängen oder Schnitzeljagten sind diese Caches auch auf den gängigen Plattformen wie geocaching.com und opencaching.de gelistet.

Der Ansatz, Geocaching nicht nur zu nutzen, um eine Region touristisch zu erschließen und zu vermarkten, sondern der cachenden Gemeinde einige tolle Dosen anzubieten, ist interessant.

 

Tolle und interessante Locations

Die versteckten Geocaches sind nach der ursprünglichen Intension des Geocaching an tollen Orten versteckt, deren Besuch sich lohnt, oder zumindest so versteckt, dass auf dem Weg zum Schatz solche Orte gezeigt werden. Darüber hinaus erfährt man an einigen Orten noch interessante Details zur Location.

So gibt es u.a. einen tollen Blick auf den Altenberger Dom, einen herrlichen Ausblick vom Bergischen herunter ins Rheinland, historische Orte und einiges mehr.

Einstieg ins Geocachen

Im i-Punkt in Altenberg und im Bergischen Museum in Bensberg stehen jeweils 6 Garmin e-trex-Geräte zur Verfügung, die gegen ein geringes Entgeld (derzeit 5,00 € pro Tag) ausgeliehen werden können. Eine kurze Einweisung in das Gerät erleichtert den Einstieg. Diese Geräte können z.B. auch für Kindergeburtstage genutzt werden.

Belohnung winkt

In jedem der verstecken Geocaches ist ein Stempel von bergisch^2 deponiert. In einem „Cache-Pass", der im i-Punkt in Altenberg, im Bergischen Museum in Bensberg erhältlich ist oder aber hier heruntergeladen und ausgedruckt werden kann, wird der Besuch der einzelnen Geocaches durch abstempeln dokumentiert.

Hat man alle Geocaches gefunden, kann der Pass mit Namen und Adresse versehen an den i-Punkt Altenberg senden und erhält wenige Tage später die bergisch^2-Geonadel.

Weitere Informationen und Links

Geocaching auf Altenberg-info.de

Bergisch² bei Opencaching

Bergisch² bei geocaching.com

Impressionen 

Impressionen bergisch² Impressionen bergisch²

Impressionen bergisch² Impressionen bergisch²

Impressionen bergisch² Impressionen bergisch²

 

Fazit

Ich habe fast alle dieser Geocaches gesucht. Sie bieten wirklich ein tolles Erlebnis und haben mir meine Heimat einmal mehr aus neuen Blickwinkeln gezeigt und mich an bisher nicht beachtete Orte geführt. Ein ganz kleiner fader Beigeschmack bleibt dennoch. Leider klappt es mit der Pflege und Wartung nicht immer ganz so perfekt wie es sein sollte.(Beispiel: 1, 2)

Sieht man davon ab, bleiben einige reizvolle Geocaches, die in jedem Fall den Weg wert sind.

 

Bilder:

Geonadel: David Bosbach

Übrige: DasLangeSuchen

Kommentare (2)
  • Dunkelziffer
    avatar

    Die Bergisch²-Caches gehören nicht unbedingt zu den Glanzstücken in der Region. So sind die Dosen (deren Qualität zwischen Butterbrotdose und Lock`n`Lock schwankt) z.B. grundsätzlich in Sifftüten verpackt. Weitere Beispiele kann ich gerne liefern:

    * 'Zum Tempel' FTF mit über 180m Off gemacht, das Versteck konnte nur durch Zufall mithilfe des Spoilerbildes gefunden werden. Die Koordinaten zeigten mitten in den Garten eines Anwohners.

    * 'Asselborner Mühle' Koordinaten liegen weit im Off, mittlerweile wird nach Alternativkoords eines Finders gesucht.

    * 'Altes Schloss Bensberg' Dose total verranzt, Owner reagiert nicht auf NMs. Der Inhalt wurde von Findern gereinigt/entsorgt.

    Wenn Neulinge so Geocaching kennen lernen, na dann Prost Mahlzeit... Das Positive ist allerdings, dass durch diese Aktion die Hoffnung besteht dass die Stadt nicht so rigeros gegen Caches vorgeht wie manch andere Gemeinde.

  • DasLangeSuchen  - Dass die Dosen leider nicht so perfekt gewartet si
    avatar

    habe ich ja bereits oben geschrieben.

    Wobei die gewählten Locations sind i.d.R. ganz gut gewählt.

    Ich fand den Ansatz gut, dass man nicht - wie an anderen Orten praktiziert - auf reguläre Caches zurückgreift - ohne Wissen der Owner, sondern, dass man versucht der Community dafür etwas zurückzugeben.

    (Übrigens finde ich es faszinierend, dass einige der Dosen von Cachern ausgetauscht worden sind, statt ein SBA zu loggen!)

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