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Geocaching auf dem Weg in die Kommerzialisierung
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Geocaching - Am Rande
Geschrieben von: DasLangeSuchen   
Sonntag, den 26. September 2010 um 00:06 Uhr

Das Gefühl, dass sich das Geocachen in den letzten Jahren vom Hobby für „Freaks“ zum Massensport entwickelt hat, ist ja hinlänglich durch die Zuwachszahlen der großen Plattformen belegt. Einher geht damit bedauerlicher Weise eine gewisse Kommerzialisierung mit positiven wie negativen Auswirkungen.

Die großen GPS-Hersteller haben es vor einiger Zeit erkannt und bringen seit einiger Zeit Geräte auf den Markt, die speziell auf die spezifischen Anforderungen der Geocacher abgestimmt sind. Touristikverbände, Gemeinden und Kommunen springen auf den Zug mit auf, Eventagenturen, Jugendgruppen, Volkshochschulen und Sportvereine erweitern ihre Programme.

Dies tut kaum jemand, weil er sich um das Wohl der lieben Cacher sorgt, fast immer steht hinter solchen Projekten ein hart kalkuliertes Konzept, da sich inzwischen mit der Masse an (Neu-)Cachern Geld verdienen lässt.

Umfrage auf Chip Online

Screenshot Chip.de vom 25.09.2010Dank meines Presse Newsfeed zum Thema Geocaching bin ich heute auf eine aktuelle Umfrage mit einem interessanten Ergebnis gestoßen.

Das Computermagazin Chip hat in dem Artikel „Geocaching - cool oder nur was für Freaks? “ gefragt „Haben Sie schon einmal Geocaching gemacht?“

Lässt man einmal außen vor, dass auf einer solchen Webseite nur ein bestimmtes Publikum anzutreffen ist, und die Umfrage nur zielgruppenspezifisch repräsentativ sein kann, lässt sich trotzdem eine gewisse Tendenz ableiten.

Die Nachfrage ist vorhanden

So sind auch unter den technikaffinen Lesern von Chip Online eine Reihe bekennender Geocacher zu finden, aber auch ein nicht unerheblicher Teil der Muggel zeigt Interesse an der Schatzsuche mit dem GPS oder würde es zumindest gerne einmal ausprobieren. Zusammen summiert sich der Anteil des geocaching-interessierten Publikums immerhin auf über 80%

Vergleichbare, wenn nicht sogar noch höherer Interessentenanteile dürften Anhänger mancher anderer Freizeitbeschäftigungen haben, wenn man Sie einmal zum Thema Geocaching befragen würde.

Ich bin einmal gespannt, was sich aus der o.g. Befragung auf dem Onlineportal von Chip ergeben wird. Vielleicht gibt es ja dort auch bald Angebote, welche sich speziell an Geocacher wenden.

Kommentare (4)
  • Bernd  - Umfrage
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    Hallo,

    einen Trend aus einer nicht repräsentativen Umfrage zu erkennen, ist nicht möglich.

    Gruß Bernd

  • DasLangeSuchen  - Das eine solche Umfrage im Internet
    avatar

    nicht repräsentativ sein kann, habe ich ja bereits im Artikel geschrieben.

    Würde aber mein Publikum vergleichbar über ein Hobby vergleichbar abstimmen, würde ich mir Gedanken machen, ob ich nicht ein Konzept entwickeln kann, mit dem ich meine Kunden stärker an mich binden kann, indem ich ein solches Thema mit aufgreife.

    Wenn ich dieses dann auch noch entsprechend monetarisieren kann, umso besser.

  • Thomas Joachim Richter  - Kommerzialisierung
    avatar

    Wenn man sich das Konzept von Groundspeak mal etwas genauer betrachtet, war Geocaching schon fast von Anfang an zumindest teilweise auf Kommerz ausgerichtet.

    Wenn jemand eine anständige Dienstleistung in Form einer Internetplattform anbietet, spricht ja im Grunde genommen auch nichts dagegen, dass er auch Geld damit verdient.

    Allerdings, wo viel Kommerz herrscht, wird auch viel Werbung gemacht und bald entsteht ein Massenhype, der kreuz und quer durch die Medien geht.

    Das kann gerade bei einem Hobby, welches in gewisser Weise in "Geheimen Kreisen" stattfindet, nicht besonders zuträglich sein.

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