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Schon lange war es bestellt und heute – zwei Wochen nach dem ursprünglich zugesagten Liefertermin – liegt es vor mir – das neue Geocaching-Gadget aus dem Hause Garmin.
Viel wurde das Chirp diskutiert und nun kann ich es erstmals selbst ausprobieren.
Doch vor das begrabbeln und ausprobieren steht das Auspacken. Völlig unspektakulär verblistert kommt es daher. Die Packung beinhaltet neben dem Chirp, einer Batterie und einem Klett-Befestigungspunkt nur noch eine Kurzanleitung.
Der erste Eindruck: Das Teil ist ja wirklich winzig und lässt sich sicher gut verstecken.
 
Einstellungen am GPS-Gerät
Um das Chirp nutzen zu können, benötigt man ein kompatibles GPS Gerät mit aktueller Firmware – in meinem Fall ein Dakota 20. Unterstützt werden derzeit neben dem Dakota 20, auch das Oregon 300/400t/450/450t/550/550t, das GPSMAP 62s/62st und das GPSMAP 78s.
Mit dem letzten Firmwareupdate sind im Menü Einstellungen -> Geocaches zwei Punkte hinzugekommen.
Chirp-Programmieren
Der zweite Punkt dient dazu, den Chirp zu programmiern. Da der Chirp nicht über einen Anschluss für ein Datenkabel o.ä. verfügt muss er auch über die Drahtlosfunktion des GPS programmiert werden. Über diesen Menü-Punkt können Geocache Name, Hinweis und Koordinaten auf dem Chirp hinterlegt werden.
Der Chirp erkennt automatisch das GPS-Gerät, mit dem auch die Erst-Programmierung erfolgt ist als Besitzer. Sollten einmal Änderungen mit einem anderen GPS-Gerät vorgenommen werden, muss eine PIN eingegeben werden, welche automatisch aus den letzten 5 Ziffern der Geräte-ID des Gerätes, mit dem die erste Programmierung erfolgt ist, besteht.
Chirp-Suche
Mit dem Punkt „Chirp-Suche" kann die Chirp Suche ein bzw. ausgeschaltet werden. Da der Chirp den Datenaustausch via ANT+ nutzt ist mit einer geringern Akkulaufzeit des GPS-Gerätes bei aktivierter Suche zu rechnen. Daher würde ich diese Funktion nur bei Bedarf aktivieren.
Bei aktivierter Chirp-Suche wird im Geocaching-Modus der aktuelle Status angezeigt, so dass eine Meldung erfolgt, sobald ein Chirp erkannt wurde. Die auf dem Chirp hinterlegten Daten werden dann komfortabel angezeigt. Bei hinterlegten Koordinaten können diese direkt als neues Ziel ausgewählt werden.
Erste Tests
Zunächst einmal wurde in der Wohnung gestestet. Hier war nach einer Wand und ca. 5 Metern Schluss. Das Chirp wurde nicht mehr erkannt.
Im Zweiten Versuch wurde das Chirp auf der Fensterbank im 2. Stock versteckt. Es wurde zuverlässig im Vorbeigehen (ca. 8-10 Meter Abstand) erkannt und angezeigt. Dieser Versuch dürfte der Praxis relativ nahe kommen, das Gadget so zu verstecken, dass ein direkter Zugriff erschwert wird.
  
Überlegungen zur Anwendung
Am naheliegendsten dürfte die Variante sein, den Chirp als Stage in einen Multicache einzubauen und dort die Koordinaten der nächsten Station zu übermitteln. Gerade an muggelträchtigen Orten kann dies eine sinnvolle Option sein, da nicht offensichtlich gesucht werden muss und der Chirp z.b. in einer Astgabel außer Reichweite versteckt werden kann. Dabe ist zu beachten, dass dieser Cache bei geocaching.com dann als Mystery mit dem Attribut „wireless Beacon" gelistet werden muss, sofern zu dieser Stage keine Alternative angeboten wird.
Denkbar sind wären z.b. zusätzliche Hinweise bei einem Traditional Cache, ohne die der Cache zwar auch gefunden werden kann mit denen die Suche stark vereinfacht wird. Er könnte auch mit Informationen zu einem Trackable im Cachemobil hinterlegt werden, so dass das Fahrzeug discovered werden kann, ohne einen TravelBug-Aufkleber auf dem Gefährt.
Mit einem Preis von aktuell ca. 25,00 € pro Stück dürfte der Einsatz jedoch vergleichsweise sparsam erfolgen.
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Hallo,
wenn beim Garmin die Suche nach einem ANT+ Sender (Brustband f. Herzfrequenzmessung) eingestellt ist, funktioniert der Chirp nicht. War bei mir eingeschaltet, da ich das Oregon auch zum Training verwende.
Nach dem Ausschalten wurde der Chirp sofort erkannt.
Gruß Bernd