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Sicherheit beim Geocachen
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Geocaching - Am Rande
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 15:05 Uhr

BlaulichtEine Eigenart des Geocachens ist es, immer wieder aufs Neue ins Unbekannte geführt zu werden. Jeder Cache, jedes Gelände hält neue Aufgaben und Herausforderungen bereit. Manches mal wird man ein seine persönlichen Grenzen geführt, manchmal verschiebt man diese ein Stückchen weiter. Nicht nur bei hohen T-Wertungen steht man manchmal vor der Entscheidung, wie man sinnvoll weiter macht.

Man sich sollte sich in jeder Situation dem potentiellen Risiko bewusst sein, in welches man sich begibt. Muss es sein, ohne Sicherung auf einen Baum zu klettern? Kann die Ruine betreten werden? Ist der Stollen sicher? Kann durch den Fluss gewatet werden? Kann ich den Steilhang begehen? Oder gibt es vielleicht andere, sichere Lösungen? Oder wäre es besser abzubrechen?

Risikoanalyse

Nicht nur, aber gerade auch beim Geocachen, wenn das eine Auge immer wieder auf das GPS schielt und das andere den Statistikpunkt fest im Blick hat, sollte man immer auf seine Sicherheit bedacht sein. Dabei sollte man nicht nur auf die offensichtlichen Gefahren achten, sondern auch das Unerwartete bedenken. In jedem Fall sollte man gerade in Situationen, die ein gewisses Maß an Risiko bergen, auch immer einen möglichen Ausweg parat haben.

Es müssen nicht immer die großen Unfälle sein, die einen in Bredouille bringen. Manchmal reicht es, einfach mal falsch aufzutreten und sich den Fuß zu verknacksen. Ist man dann alleine unterwegs und befindet sich gerade in einem Mobilfunkloch, kann die schon zu einem größeren Problem auswachsen, vor allem, wenn niemand weiß, in welchem Gebiet ich mich gerade befinde und wann ich plane zurück zu sein.

Die richtige Ausrüstung

Aber auch die eigene Ausrüstung sollte überprüft werden. Nicht nur das entsprechende Equipment für den jeweiligen Cache sollte dabei sein. Auch ein kleines Erste-Hilfe-Set kann dankbare Dienste erweisen. Klein und leicht sollte es immer dabei sein. Selbst wenn man nicht selbst verletzt ist, ist es immer gut, wenn man in der Lage ist zu helfen. Für Riss- und Schnittverletzungen und kleiner Platzwunden können übrigens Klammerpflaster eine wertvolle erste Hilfe sein, solange die Wundränder halbwegs glatt sind. Auch eine Rettungsdecke sollte nicht fehlen.

Meine Erstehilfeausrüstung habe ich übrigens noch zusätzlich mit Einmal-Kühlkompressen bestückt. Damit lassen sich mögliche Verletzungen wie Insektenstiche, Prellungen etc. noch vor Ort unkompliziert und schnell kühlen. Grade wer auch häufig mit Kindern unterwegs ist, weiß eine solche Hilfe schnell zu schätzen.

Kommentare (3)
  • -jha-
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    Mein bewährtes Verbandspäckchen besteht aus Leukoplast von der breiten Rolle (das "echte" auf Baumwollbasis, nicht das Kunststoffzeug namens Hansaplast), dazu ein Fläschchen Jod (30ml Betaisodona) und draufgeklebt (und damit sicher verpackt) zwei Ibuprofen. Dazu noch eine Rettungsdecke.

    Für irgendwelche Mullbinden, Wundschnellverbände und Brandwundenauflage sehe ich -wie von Dir beschrieben- kein realistisches Einsatzszenario.

  • DasLangeSuchen  - Jeder so wie er mag
    avatar

    Es gab Zeiten, da wusste ich auch Gaffer Tape als kurzfristige Lösung zum Wundverband zu schätzen, doch inzwischen bevorzuge ich etwas schonender Methoden.

    Erst kürzlich wusste ein Mountainbiker, der wenige Meter vor mir meinte, den Asphalt mit den verschiedensten Körperpartien vermessen zu müssen, die eine oder andere sterile Wundauflage für Schürfwunden (die mit der Alu-Beschichtung) zu schätzen.

    Als Antiseptikum habe ich Octenisept dabei, ist etwas farbneutraler als Jod. Dass ist einfach günstiger, wenn mal was in ziviler Kleidung passiert.

    Wie oben geschrieben, ist es wichtig, potentielle Risikien im Vorfeld abzuschätzen, und mit Kindern...

  • Dunkelziffer
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    Für den "kleinen Notfall" habe ich auf Touren immer ein Erste Hilfe Pack eines bekannten Verbandsmittel-Herstellers dabei. Eine kompakte Nylontasche mit Reißverschluss, sozusagen ein Auto-Verbandskasten in klein :) Ich habe es aber noch um eine Rettungsdecke und eine Zeckenkarte erweitert.

    Nimmt nicht viel Platz in der Cachertasche weg, und irgendwann bin ich vielleicht mal froh, so was dabei zu haben.

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