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Für gewöhnlich hat ein Traditional Cache die Eigenschaft mehr oder weniger exakt an den Koordinaten des Listings zu liegen.
Die meisten Cacher werden auch an genau dieser Position mit Ihrer Suche beginnen, sofern es nicht ein einzigartiges Objekt, welches geradezu als Versteck prädestiniert ist, in nächster Nähe ist.
Wählt man diesen Verstecktypen, hat man meist nur noch einen geringen Spielraum, wenn man den Cache nur zu bestimmten Zeiten auffindbar machen möchte. Vor allem, wenn man auf umfangreichere elektronische Spielereien verzichten möchte.
Wunsch des Owners vs. Cacherhorden
In diesem Fall, war es so, dass der Owner sich wünschte, dass der Tradi bei Nacht mit UV-Licht zu suchen sei. Die Location ist eine in einem einsamen, kleinen Buchenwäldchen gelegene Erbbegräbnisstätte, welche letztmalig Anfang des 19 Jh. belegt worden ist. 1984 ist die Anlage aufwendig restauriert worden, verfällt aber seitdem zusehends. Die Suche im Umfeld dieser Location im spärlichen Licht der UV-Lampe erzielt den vom Owner gewünschten Gruseleffekt, doch der Tradi bei Tag angegangen und gefunden.
Also versteckt der Owner den Cache ein wenig anders, so dass er definitiv nur noch per UV-Licht zu finden ist.
Leider sind die bereits mit UV-Farbe aufgebrachten Hinweise auf das alte Versteck nicht ohne größere Beschädigungen am denkmalgeschützten Untergrund zu entfernen.
Da die Hinweise aber ausschließlich auf das alte Versteck zeigen sind dort erhebliche Auswirkungen der erfolglosen Suche zu sehen. Spuren vom Werkzeugeinsatz an demontierbaren Teilen der Location, verbogene und abgebrochene Blenden und Beschlagteile, lose Steine am Fundament zeugen von den Suchaktivitäten frustrierter Cacher.
Inzwischen ist wenigstens das Listing angepasst und verweist auf die falschen Hinweise.
Und die Moral von der Geschichte?
Liebe Owner, macht euch vorab Gedanken darüber, ob und wie Ihr eine Location bedost. Verträgt sie die zusätzlichen Besuchen und auch die intensive Suche? Aber Ihr solltet auch nicht außer Acht lassen, dass Ihr einen gelegten Cache auch wieder rückstandsfrei entfernen könnt.
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Was die Umsicht der Owner angeht, ist das in diesem Fall sicher eine Besonderheit, man wollte/musste was verändern und kann teilweise den Ursprungszustand nicht mehr herstellen.
Vielleicht fehlte hier auch nur die Idee, wie das zu bewerkstelligen sei.
So könnte man vielleicht den alten UV-reaktiven Text, wenn er denn schon nicht mehr abgeht, unleserlich machen. Klar, dazuu müsste man NOCH mehr Farbe drauf schmieren, aber da DAS bisher kein Problem war...
Vielleicht mal den Owner drauf ansprechen.
Bis auf wenige Ausnahmen oder eben typische Tradi-Hinwerf-Owner, sind aber die Cache-Owner meiner Meinung nach meist nicht das Problem sondern die suchenden Cacher.
Wenn ich schon lese wie hier an irgendwelchen Dingen herumgeschraubt wird oder an Teilen gebogen und gebrochen wird, wird mir fast schlecht.
Wenn ich einen Cache mit "normalen" Mitteln nicht finde, muss ich eben nach einiger Zeit meinen DNF notieren und evtl. mal die weiteren Logs beobachten oder den Owner fragen.
Wenn ich irgendwo etwas nicht finde, wird schon auch mal unter jeden Stein geschaut, in jedes Astloch oder was sich da eben so anbieten. Auch kann man ein Stei in einer alten Mauer zum "herausnehmen" sein, da kann man mal dran wackeln etc... Ich würde aber nie auf den Gedanken kommen, erst mal alle Steine einer Mauer raus zu reißen oder gleich mal ein paar Büsche rauszureißen oder den Baum zu fällen, nur weil das GPSr sagt, dass es ja schließlich HIER irgendwo sei müsste.
Also Owner muss man heutzutage sicher darauf achten, auch die etwas verspulten Cacher mit zu berücksichtigen, also den Cache so zu legen, dass keiner auf die Idee kommt dort alles auseinander zu montieren oder geschütztes Gebiet zu betreten oder so.
Das kann aber beispielsweise auch durch eindringliche Warnung in der Beschreibung geschehen.
Als suchender Cacher wäre es aber für mich persönlich ein Unding, mehr als unbedingt nötig an irgend was herum zu fummeln oder umzubuddeln oder sowas.
Nur da ist die Kontrolle leider kaum möglich, da man ja nie sieht, wer denn nun die Verwüstungen da angerichtet hat...