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Geocachen wird wieder konspirativ
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Geocaching - Am Rande
Geschrieben von: DasLangeSuchen   
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 11:36 Uhr

Lost Place ListingDie Praxis, weitere notwendige Informationen per externer Webseite oder per Email-Autoresponder zur Verfügung zu stellen, hat ja bereits vor langer Zeit Einzug gehalten, genauso wie diverse Kalender an einigen Locations eine Übersicht bieten, wer sich wann angekündigt hat und sich so unvorhergesehen große Rudel vermeiden lassen. Sofern dies auch dem Cache-Erlebnis dient und so ein zum Rätsel passendes Listing erst nach dem Einstiegsrätsel verfügbar wird, halte ich durchaus für legitim, auch wenn nicht ganz Guideline-konform.

Aber vielleicht sieht vielleicht so die Zukunft des Geocachens aus?

Es werden nur noch andeutungsweise Informationen in ein öffentlich zugängliches Listing gepackt, den Rest erhalten nur noch Auserwählte auf Nachfrage. So lässt sich vom Owner relativ genau steuern, wer wann eine Location besuchen darf und der aufmerksamkeitsträchtige Massentourismus eindämmen. Eine selektive Auswahl fällt leicht. Es erhalten nur noch die Cacher, die sich bereits einen gewissen Namen erarbeitet haben, die Zugangsdaten, alle anderen bleiben außen vor.

Diejenigen, nach denen Beschädigungen an Stationen oder am Final aufgefallen sind, können stark eingegrenzt und zur Verantwortung gezogen werden. Vielleicht landen Sie gar auf einer „Schwarzen Liste".

So kann sicherlich ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, welches zwar kaum noch etwas mit den Grundsätzen des Geocachens zu tun hat und auch in grundlegenden Sachen wie Datenschutz fragwürdig ist, aber Geocachen wieder zurück zu einer konspirativen Gemeinschaft führt.

Wie dies bei dem oben gezeigten Cache tatsächlich gehandhabt wird entzieht sich übrigens meiner Kenntnis.

BTW: Ist so ein Cache überhaupt noch ein Multi?

Via: Bbursche@twitter

Kommentare (16)
  • Schrottie
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    Obiger Cache ist ein ganz klarer Fall für einen SBA, denn alle Informationen die man zum Finden eines Caches benötigt, müssen im Listing verfügbar sein. Bei einem Multi ist das zumindest der Start, an dem dann auch weiterführende Informationen zu finden sein sollten.

    Darüber hinaus lässt die Sache auch durchaus den Verdacht aufkommen, dass das Betreten eben doch nicht "auf eigene Gefahr erlaubt" ist. DAs würde mich bei einem geschlossenen Hotel auch stark wundern...

  • steingesicht
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    Naja, so richtig neu ist das ja nun auch nicht. Die Informationsweitergabe bei Urbexern und Bunkerfreunden funktioniert schon seit langem nur intern und an bekannte Hobby-Kollegen. Von Anfang an so gehandhabt, hätte dies der LP-Cacherszene sicher auch gut getan.

    Wobei für mich das Listing schon ein wenig nach "Supertrick" riecht - und herauszubekommen um welches es sich handelt ist nichtmal ein D2 :roll:

  • i:f:h  - sowas doofes
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    Man, sind die doof! Schön, dass der Name noch im Listing steht ;) Wie auch immer, so etwas macht man doch als 5er Rätselcache und verteilt die Lösung nur auf Anfrage.

  • SchattenwolfRnX
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    Wer das Listing aus diesem Cache anfordert der erfährt auch warum der Owner das so handhabt.

    Und das betreten des oben genannten Objektes ist definitiv ohne Komplikationen möglich. Es müssen zumindest keine Hindernisse überwunden werden. Als ich in dem Objekt war lief mir ein Vater mit Kind über den Weg der seinem Kind einfach nur die Geschichte seiner Heimatstadt näher bringen wollte.

  • Barkley72
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    Dieser Cache hat eine Vorgeschichte, genauso wie viele andere LP-Caches hier in der Gegend, die mittlerweile im Archiv sind.

    Der Cache war ursprünglich ganz normal gelistet, mit allen Infos im Text, etwa 35 Tage lang mit 50 Funden. Die Umstellung ist erst erfolgt, als anscheinend der komplette Cache mal von jemand anderem abgebaut worden ist.

    Und wenn man sich mal die Finder bzw. deren Fundzahlen (4, 9, 24...) anschaut, kann man auch sehen, dass hier nicht nur ein kleiner auserwählter Kreis die Infos bekommt, sondern wahrscheinlich doch jeder, nur einer nicht.

    Und wenn der Cache statt als Multi, was er ja ist, als unlösbarer D5-Myst gelabelt wird, wo die man die Lösung nur auf Anfrage vom Owner kriegt, wo bitte ist dann der Unterschied?

  • radioscout
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    Seltsame Methode. Und noch kein NA-Log?

    Demnächst darf also nur noch der einen Cache suchen, dessen Nase dem Owner gefällt?
    Oder der, der auch alle Caches des Owners immer schön gelobt hat?

  • Carsten
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    Meine ehrliche Meinung: Der Cache gehört dem Owner, nicht Grundsprech. Also hat auch der Owner die freie Entscheidung, wer seine (sensiblen) Caches sucht und wer nicht. Fertig :)

  • radioscout
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    Wenn er den Cache bei Geocaching.com listet, hat er die dort geltenden Regeln zu akzeptieren.

    Wenn er das nicht möchte und selber bestimmen will, wen er seine Dosen suchen lässt, muß er sie woanders listen.

  • DasLangeSuchen  - Das sehe ich anders
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    Wenn der Cache auf einer Plattform gelistet wird, muss er sich grundsätzlich an die dort geltenden Regeln halten. Wenn dem Owner dass nicht passt, muss er sich nach einer andern Plattform umsehen, deren Regeln solche Dinge erlauben.

  • TandT  - Du hättest...
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    ...den Usernamen auch unkenntlich machen sollen. Bug oder Feature? 8)

  • DasLangeSuchen  - Kommt wohl auf die Sichtweise an
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    Das wäre wohl auch ohne den ohnehin schwer zu entziffernden "Hint" maximal ein D2 gewesen.

  • JR849
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    Mit dieser und anderen Methoden könnte man evtl. die Cacher mit 1 1/2 Promille Standgas aussortieren, bevor sie sich vom LP-Dach stürzen... zumindest wäre es ein Versuch wert. :wink:
    Als LP-Cacher für mich durchaus verständlich, aber die Ära LP-Caching scheint auf gc.com wirklich vorbei zu sein.
    Schade, war eigentlich eine geile Zeit. :(

  • Grauer Star  - ..... und "erwischt"
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    .... auch Reviewer scheinen Blogs zu lesen :wink:

    Grüße Grauer Star

  • radioscout
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    Das Listing habe ja sogar ich gefunden. Und das, ohne den Namen des "Caches" oder des Owners zu kennen.

  • Barkley72
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    Brillant, brillant, vielen Dank. Wieder ein geiler Cache weniger :evil:

    Gewisse Leute werden jetzt wieder innerlich jublieren, weil wieder ein ach so böser LP-Cache verschwunden ist. Warum bleibt Ihr nicht bei Euren 1/1 Leitplanken?

  • LBG Ruhrgebiet
    avatar

    Eine der Art extreme Methode einen Cache zu schützen habe ich noch nicht gesehen. Gerade für LostPlaces, zu denen viele Aufbrechen aber die eben nicht zu viele Besucher und zu viel Öffentlichkeit vertragen, halte ich eine gewissen Reglementierung des Besucherstroms für durchaus sinnvoll.

    Schade, dass es mit dem Punkt jetzt vor Ort vorbei ist - aber sowohl der Cache, wie auch der Ort sind ja noch vorhanden :wink: wenn auch außerhalb meines Aktionsradius

    Grüße aus dem Pott


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