Eine Träne im Knopfloch

Manchmal gibt es Zeitpunkte, da muss man sich eingestehen, dass man sich nicht mehr mit Freude hinter dem einem oder anderern Projekt steht. Manchmal fängt es schleichend an und man setzt unbewusst die Prioritäten anderes und widmet sich nicht mehr mit dem vollem Elan den ursprünglichen Zielen. Daraus wird nach und nach ein Teufelskreis, je weniger in einem Projekt passiert, desto geringer wird das Interesse.

Kommen dann neben technischen Herausforderungen noch andere Frustmomente dazu, überlegt man sich irgendwann, ob und wie es weitergehen soll.

Dieser Zeitpunkt ist bei mir vor einigen Wochen gekommen. Und es wurde Zeit, meine Geocaching-Projekte ein wenig zu konsolidieren.

Gecablo – ein Verzeichnis für deutsche Geocaching Blogs

Das Projekt ist zwar schon im August 2013 einen stillen Tod gestorben, um nicht zu sagen, erfroren, aber es gab meinerseits immer wieder Überlegungen, das Projekt zu reanimieren. Da es auf absehbare Zeit nicht realistisch ist, dass Zeit dafür übrig bleibt, verabschiede ich mich gedanklich davon.

Wesentlich mehr Herzblut (und auch Arbeit) steckte in einem weiteren Projekt von mir, dementsprechend schwerer fällt mir der Abschied.

Umweltcacher.de – Geocaching im Dialog mit Jagd, Forst und Naturschutz

Umweltcacher - Geocaching im Dialog mit Jagd, Forst und  Naturschutz

Vor fast 3 Jahren, im November 2011 hat das Symposium „Natur und Geocaching – ein Spannungsfeld ?!” in Mettmann stattgefunden, was letztendlich auf dem kleinen Stammtisch in Düsseldorf-Gerresheim dazu geführt hat, sich stärker in der Region mit diesem Spannungsfeld auseinander zu setzen. Damals habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und einige schlaflose Nächte später war Umweltcacher.de zum 01. Januar 2012 online.

Umweltcacher_Screenshot

Dank dieses Projektes durfte ich viele tolle Leute kennenlernen und Veranstaltungen wie die Gecko oder die ART aus anderer Perspektive erleben, doch leider führte Zeitmangel und veränderte Arbeitszeiten dazu, dass ich mich diesem Projekt schon seit Monaten nicht mehr angemessen widmen konnte und auch der Kontakt zu den Mitstreitern immer spärlicher wurde.

Gleichzeitig sehe ich dieses Thema immer noch als sehr wichtig an, auch wenn es den einen oder anderen Rückschlag gegeben hat.. Umso dankbarer bin ich dafür, dass es auch schon seit geraumer Zeit aus dem Team heraus Überlegungen gegeben hat, ob und wie es mit „Umweltcacher“ weitergehen kann. Daher habe ich gerne angeboten, die Domain und den Blog zur Verfügung zu stellen, damit das Projekt weitergeführt werden kann.

An dieser Stelle kann ich mich nur für die 1.032 Tage mit Euch und 209.973 Seitenaufrufe von 85.584 Nutzern in 123.696 Sitzungen mit einer durchschnittliche Sitzungsdauer von 2:34 Minuten auf Umweltcacher.de bedanken.

Ich wünsche MS_Baumberg, TinaSun, Neanderwolf und allen weiteren Helfern von ganzem Herzen weiterhin viel Erfolg mit Umweltcacher.de.

Und was ist mit DasLangeSuchen?

DasLangeSuchen bleibt Euch an dieser Stelle auch weiterhin erhalten. Zunächst einmal wird es primär als Geocaching-Blog weitergehen, aber wer weiß schon was die Zukunft bringt?

Da ich/wir noch das eine oder andere Webprojekt am laufen haben ergeben sich vielleicht weitere Möglichkeiten, Dinge zusammenzuführen oder neue Dinge auszuprobieren.

Wald gesperrt – So einfach ist das

Geocaching-VerbotAktuell sind es zwar nicht wir Geocacher, die für den Unmut von Waldbesitzern gesorgt haben, sondern professionelle Pilzsammler, doch die Konsequenz und die Mittel, mit denen der Kreis Euskirchen in der Eifel gegen die Störfaktoren vorgegangen ist, ist beeindruckend.
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