Wie weit würdet Ihr gehen?

Seit einigen Wochen mache ich mir einige Gedanken darüber, wie weit ich bereit wäre, für einen Cache zu gehen. Welches Risiko würde ich eingehen, wie würde ich mich dazu hinreißen lassen, durch Gruppendynamik weiter zu gehen, als ich es mir alleine zutrauen würde?

Eigentlich ist dieses Thema für mich wieder ein wenig in den Hintergrund getreten, doch auf Grund eines schweren Unfalls auf einem Lost Place Geländes in Magdeburg(hier, hier), der in den Medien einem Geocacher zugeschrieben wird, gewinnt dieses Thema wieder an Aktualität. Weiterlesen

Mit einer Träne im Knopfloch

GecabloViele von Euch wissen sicher, dass ich meine Blogroll auf www.gecablo.de ausgelagert habe und mich dort auch immer wieder über neue Vorschläge freue.

So viel Freude es macht, dort neue Blogs zu listen, umso betrübter bin ich immer wieder, wenn ich dort ein wenig ans Aufräumen komme und diejenigen rausschmeiße, die schon länger nicht mehr aktiv sind. Weiterlesen

Konsequenz und Konsequenzen – Interview zur Archivierung von „Aqua Fun“ (GC2VWYT)

Aqua_funCzerkus hat im Rahmen des Events ART 2012 in der Städteregion Aachen einen seiner Caches („Aqua Fun“ – GC2VWYT) archiviert und damit einen Wirbel ausgelöst, den es sonst höchstens dann gibt, wenn Reviewer eine Dose ins Archiv schicken. Nachdem Czerkus in einem Gastbeitrag auf Umweltcacher über die Archivierung von „Aqua Fun“ geschrieben hat, habe ich Czerkus getroffen und ein Interview über seine Beweggründe und dessen Folgen mit ihm geführt.

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Beim Cachen trifft man seltsame Leute

Normalerweise bin ich ja nur selten auf größeren Runden unterwegs, bei denen die Dosen durchnummeriert sind, aber gestern hat es sich einfach angeboten, mit dem Kinderwagen im Schlepptau ein paar Geocaches auf der alten Balkantrasse einzusammeln. Die Balkantrasse ist eine ehemalige Eisenbahntrasse zwischen Leverkusen Opladen und Remscheid-Lennep. Teile dieser Trasse sind inzwischen als asphaltierter Fuß- und Radweg ausgebaut, darunter auch das Teilstück zwischen Burscheid und Wermelskirchen, aber nicht mit dem PKW zu befahren. Weiterlesen

Nett war’s

Im letzten PodKaffeeCast vom Berufsgeocacher gehört, dass zwei nette Jungs aus dem hohen Norden der Republik für ein paar Tage Ihre Zelte Ihr Lager in Köln aufschlagen.

Sie wollten ursprünglich ein Meet&Greet Event auf die Beine stellen, welches aber auf geocaching.com nicht veröffentlicht wurde. Da der Ort aber bekannt war, habe ich mich kurzfristig zwischen Büro und Homeoffice entschieden doch einmal kurz vorbeizuschauen.

Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Sie haben zwar das typisch norddeutsche nasskalte Wetter mitgebracht, aber es wurde reichlich geschnackt, was später noch nach drinnen bei Verpflegung verlegt wurde. Die mehr als 1 ½ Stunden vergingen wie im Fluge.

Ich wünsche Euch, Conveam und Psycho_VM, noch eine Menge Spaß in der Domstadt am Rhein.

Herzlichen Glückwunsch – wieder eines mehr

Normalerweise verkneife ich mir ja solch polemische Posts, doch in diesem Fall möchte ich eine Ausnahme machen, und denjenigen gratulieren, die sich mit diversen Aktionen für Geocaching-Verbote stark machen. Ihr habt es geschafft, dass eine weitere Gemeinde-Verwaltung dazu übergegangen ist, die Satzung für neu ausgewiesener oder überarbeiteter Naturschutzgebiete anzupassen und Geocaching explizit zu verbieten.

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Lizenz-Konflikte, eine Abmahngefahr?

paragraphBeim Neheimer Geocacher bin ich über einen Artikel gestolpert, der einen Bericht zum Thema „Abmahnungen für Verstöße gegen die Creative-Commons-Lizenzen“ aufgreift. Eigendlich wollte ich nur einen Kommentar schreiben, da dieser aber die Länge des Ausgangsposts wesentlich überschritten hätte, habe ich mich entschlossen, einen eigenen Artikel daraus zu machen.

In dem Moment, in dem ein Listing veröffentlicht wird, ist der Owner für die dort angebotenen Inhalte verantwortlich, die er dort anbietet. Vielen werden die daraus entstehenden rechtlichen Konsequenzen kaum bewusst sein.

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Ein Sack Reis ist umgefallen, oder die „Grüne Hölle“ ist umgebaut worden und keiner hats gemerkt

Ok, zugegeben, der Titel ist ein wenig reißerisch, aber ich bin echt erstaunt. Vor noch nicht allzu langer Zeit wäre von einem Umbau in dem größten deutschen Geocaching-Forum sicher in vielen Blogs berichtet worden, so wie vor einigen Monaten, als eine „kleine“ Änderung im News-Aggregator des Geocaching-Portals, der im Geoclub angezeigt wird, erhebliche Wellen geschlagen hat.

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Eine Sache der Fairness

Reviewer_hoeflichkeit_180Aktuell wird gerade mal in diversen Foren und sozialen Netzwerken wieder eine Hetzkampagne gegen einen Reviewer betrieben. Auslöser war wie so oft ein archivierter Cache.

Über die (Hinter-)Gründe einer Archivierung lässt sich sicher oftmals diskutieren. Gegen eine öffentliche Diskussion auf sachlicher Ebene ist nichts einzuwenden. Sicher können so verschiedene Gesichtspunkte beleuchtet werden und verschiedene Standpunkte beleuchtet werden, was aber zunächst einmal nichts an der Entscheidung des Reviewers ändert.

Er hat nur noch einen sehr begrenzten Handlungsspielraum, sobald ein Cache auf offiziellem Weg, sei es per Log, sei es per Email, beanstandet wird.

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Muggelfrei

Da sitze ich zu Hause am Rechner und brüte darüber, wie man aus Zahlen verständliche und aussagekräftige Diagramme für eine Präsentation hinbekommt. Plötzlich reißen mich ein paar Stimmen von draußen aus meinen Gedanken. Es nieselt leicht. Das Arbeiten fällt bei diesen Wetter leicht. Typischer Landregen hier in den Ausläufern des Bergischen Landes. Man sieht kaum, dass es regnet, aber innerhalb kürzester Zeit ist man durch und durch nass. Kein Wetter für draußen. „Fund“ hallt es über die Straße.

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Geld verdienen beim Geocachen – Streetspotr

Einen durch Koordinaten definierten Ort aufsuchen, eine mehr oder weniger große Herausforderung meistern, dafür Punkte bekommen. Das hört sich bis jetzt nach Geocachen, einer Geocaching-Challenge, Munzee oder einer Spielvariante eines vergleichbaren LBG an. Doch es muss nicht immer nur ein Spiel sein. Es kann sogar „Big Business“ sein, mit dem sich der eine oder andere Euro nebenher verdienen lässt.

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Aus Gründen…

Dass unbedacht gelegte Geocaches ohne große Umwege archiviert gehören, halte ich kompromisslos für richtig, gerade wenn es darum geht, geschützte Lebensräume zu erhalten und Störungen für bedrohte Tierarten zu minimieren. Prinzipiell halte ich auch nichts davon mit dem Finger auf andere zu zeigen und darauf hinzuweisen, dass etwas falsch läuft.

Doch leider nimmt es immer mehr zu, dass einige schwarze Schafe einer gewissen Lobby, den Naturschutz vorschieben, um gegen unser Hobby vorzugehen und eigene Interessen durchzudrücken.

So werden auf den großen Geocaching-Plattformen ganze Landstriche, Gemeinden und Städte für das Verstecken von Geocaches gesperrt. Sei es aktuell in Mainzer Wäldern oder in Altensteig, wo es von massiven Einschränkungen unseres Hobbies zu berichten gibt.

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Einfach (Punkte-)Geil oder wie unverantwortlich kann man sein?

Schönstes Wetter im Frühsommmer, nicht zu warm, endlich mal wieder ein wenig Zeit, spontan ein wenig auf die Suche zu gehen. Ein paar Tradis liegen noch etwas verteilt in der direkten Homezone, und warten darauf eingesammelt zu werden.

Um das Cachemobil nicht zu sehr zu strapazieren, bleibt es stehen und das Rad wird aus dem Keller geholt.

Eine kleine Runde von Dose zu Dose, 3 einfache Tradis stehen auf der Liste und versprechen von der Lage her eine nette Abwechlung.

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Der Duft des Waldes

Ein paar Tage ist es jetzt her, dass ich auf einer kleine Runde im abendlichen Wald unterwegs war und dabei den einen oder anderen Cache gesucht und gefunden hab. Und das Auto duftet riecht immer noch etwas intensiv nach dem Abenteuer.

Aber mitnichten, so, wie Ihr jetzt sicherlich denkt. Aber der Reihe nach.

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