Eine Lanze für urbane Tradtionals

Gestern war ich in der Kölner Innenstadt unterwegs und habe zur Abwechslung neben dem Einkaufsbummel auch zwei Caches gehoben. Selbstverständlich hatte ich mein Anspruchsdenken bei Traditionals in urbanem Umfeld schon weit heruntergeschraubt, doch diesmal wurde ich überrascht.


Zweimal habe ich während des Bummelns auf das GPS geblickt, um zu schauen, wo die nächstliegende Dose wartet. Eigentlich erwartete ich in der Stadt Filmdosen oder fies versteckte Nanos an unspektakulären Ecken. Umso überraschter war ich dann, als beide Male ein Tradi mit der – für Innenstädte unglaublich riesige – Größe Small angezeigt wurde und selbst die Locations überzeugen konnten.

Aber der Reihe nach:

GCVGED – Kölner Denkmäler – „Flieg Ford!“
Typ Größe Gelände Schwierigkeit
Tradi Small 1 1

Dieser Cache ist so versteckt, dass er einen tollen Blick auf eines der in Köln am kontroversesten diskutierten Kunstwerke bietet. Im Rahmen der Aktion „Fetisch Auto“ landete ein vom Künstler HA Schult 1991 zu einem goldenen Vogel umgestaltetes Auto auf dem Dach des denkmalgeschützten Zeughauses und war dem ehemaligen RP Franz-Josef Antwerpes über lange Jahre ein Dorn im Auge.

Schon mehrfach sollte es weichen und auch aktuell ist sein Schicksal mal wieder ungeklärt. Der geduldete „vorübergehende Verbleib“ des zuständigen Ministeriums läuft Ende 2010 aus.

Hoffentlich können noch viele Cacher das Werk bewundern.

Und der Zweite:

GC16F1M – P6 Cache
Typ Größe Gelände Schwierigkeit
Tradi Small 2,5 1,5

Meine zweite tolle Location mit für die Verhältnisse großer Dose. Der Zugang ist zwar nicht ganz offensichtlich, aber dafür wird man mit einem großartigen Blick über die Kölner Innenstadt entschädigt. Je nachdem, wie viel Betrieb in der Stadt ist, ist hier die Muggelgefahr zwar recht hoch. Jedoch zu der Zeit, zu der ich hier war, war ich an diesem Aussichtspunkt glücklicherweise nahezu alleine.

Leider war ich nur mit GPS und Stift bewaffnet, so dass ich keine Fotos der Locations machen konnte, aber macht euch doch selbst ein Bild.

Fazit:

Beide Dosen liegen übrigens schon seit 3 bzw. 4 Jahren und wurden mehr als 1.400 bzw. 1.800 Mal gefunden und nur wenige Male gemuggelt. Dies zeigt, was für Tolle Dosen auch in der Stadt möglich sind, wenn sich der Owner entsprechend Gedanken macht.

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