Geocaching – Ist der Hype vorbei?

Zugegeben, vielleicht ist es ein wenig meiner Wahrnehmung entgangen, aber gefühlt scheint es ein wenig ruhiger rund um unser Hobby, das Geocachen geworden zu sein.

Klar gibt es noch die ganz großen Events, und auch in den Sommermonaten berichtete das eine oder andere Blättchen über das neue Trendhobby für Familien, aber so in der breiten Masse scheint es etwas weniger geworden zu sein.

Ich habe mich einfach mal bei Goggle nach den Suchtrends umgesehen und habe festgestellt, dass dort tatsächlich weniger nach Suchbegriff „Geocaching“ gesucht wird:




Die Peaks in den Jahren 2011/2012 werden nicht mehr erreicht, woraus man vielleicht auf ein rückläufiges Interesse schließen könnte. [stextbox id=“info“ caption=“Google Trends“ collapsing=“true“ collapsed=“false“]Für Google Trends werden die Daten aus der Google Suche gesammelt und aufbereitet. Daraus lassen sich u.a. Trends und Korrelationen ableiten, was z.B. im Fall der Google-Grippe-Trends so gut funktioniert, dass sich daraus relativ genau die Entwicklung von Grippeerkrankungen in Echtzeit abschätzen lässt.[/stextbox]

Bedeutung der Plattformen

Interessant auch der Vergleich zwischen den Suchbegriffen „Geocaching.com“ und „Opencaching.de“:

Obwohl es mit „Opencaching.de“ durchaus eine Alternative in Deutschland gibt, wird liegt der Schwerpunkt klar auf „Geocaching.com“ und die durchaus auch bekannte Alternative im Vergleich zum Platzhirschen nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Die regionale Verteilung


Bei diese Grafik lohnt es sich, auch auf Google Trends anzuschauen und sich die Veränderungen im Zeitverlauf einmal als Animation darstellen zu lassen.

Bemerkenswert finde ich übrigens auch die Korrelation zwischen „Geocaching“ und „Petlingen“ in Deutschland.

Eure Meinung ist gefragt

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Selbstverständlich könnt Ihr auch gerne in den Kommentaren etwas posten.

6 Gedanken zu „Geocaching – Ist der Hype vorbei?

  1. Wenn weniger nach geocaching gesucht, heißt das überhaupt nicht, dass weniger Interesse daran besteht, sondern im Gegenteil eher, dass es jeder schon kennt.
    Ich suche auch nicht nach dem Begriff „geocaching“ bei google. Warum auch? Wer geocaching kennt, gibt das doch nicht in Google ein.

  2. Interessante Zusammenstellung!

    Ich habe mir hierzu mal bei project-gc die Found-Logs pro Zeit angeschaut und es sieht (zumindest in meiner Region) so aus als hätten diese tatsächlich ein Plateau erreicht.

  3. Ich denke, wie das mit vielen was neu ist und aus den USA kommt, wollen alle mit dabei sein um nur ja nichts zu verpassen. Insbesondere in den letzten 3 Jahren kamen die „Smartphon-Cacher“ hinzu, die es möglich machten, ohne ein passendes GPS-Gerät, aber mit einer passenden APP (natürlich kostenlos) ausgestattet, „das mal auzuprobieren“.
    Spätestens dann, wenn dieser Personenkreis merkt, dass die Caches nicht einfach so rumliegen und man ggf. auch mal die heimische Flora zu Fuss durchschreiten muss, ist es auch wieder ganz schnell vorbei mit der Begeisterung „Ein Hobby für Papa, Mama und die lieben Kleinen“.

    Ich wäre jedenfalls froh, wenn der Hype ein wenig abebben würde. Es sind leider auch genügend „Deppen mit Smartphon“ unterwegs, die ohne Kenntnis der Geocaching-Rules durch Feld, Wald und Flur trampeln und sich nicht einmal merken können, wo sie die gerade gefundene Dose gefunden haben und sie achtlos irgendwo hin werfen um nur ja schnell weiter zukönnen…… „wir haben ja erst 39 Dosen und die 100 müssen wir heute noch schaffen.“

    Kommt dieser Personenkreis dann mal an eine Dose mit TB’s werden die Bugs zwar mitgenommen…… und tauchen dann nie wieder auf, weil man nach 102 Dosen festgestellt hat, dass dieses Hobbie wohl doch nix ist für Papa, Mama und die lieben Kleinen, die doch lieber auf Papa’s Smartphon Tetris spielen, als öde durch dem Wald zu stampfen.

    Übrigens….. dass hier beschriebene beruht durchaus auf von mir gemachten Erfahrungen……

    Ich gebe Aileen75 recht….. Qualität statt Quantität…… und das gilt nicht nur für Caches, sondern auch für Cacher!

    Happy Caching
    Hamswester

  4. Ich denke, daß der größte Hype damit zusammenhängt, daß Geocaching plötzlich soviel in den Medien war. Die Leute werden neugierig und probieren mal aus. Dann verlieren Viele auch bald wieder das Interesse. Aber es gibt genug Cacher, die richtig gut dabei sind und auch klasse Dosen legen.
    Nach dem Motto „Qualität statt Quantität“.
    Also weiter,
    Happy Hunting!

  5. Diese Trenddarstellung kannte ich bisher noch gar nicht. Noch interessanter wird es, wenn man dem Suchbegriff „Geocaching“ noch Alltagsbegriffe wie „Auto“, „Wetter“ oder „Sex“ 😉 zum Vergleich gegenüberstellt. Das sieht dann fast so aus, als ob sich für’s Geocaching so gut wie niemand interessieren würde.

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