Hoeckers Entdeckungen – mit Gewinnchance

thumb_Hoeckers_Entdeckungen_1Ein Teil von DasLangeSuchen hatte vor kurzem Geburtstag und ein ganz lieber Mensch hat das Unmögliche möglich gemacht. Wissend um mein Faible für Marodes und Vergessenes hat dieser alles daran gesetzt, um mir einen Wunsch zu erfüllen.

So halte ich seit Kurzem eines der ersten Exemplare von „Hoëckers Entdeckungen: Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte „, die im freien Handel verfügbar waren, in den Händen. Es riecht noch nach den frischen Farben des Drucks.


Offizieller Verkaufsstart für diesen Bildband ist am 13.10.2011. Bernhard Hoëcker hat gemeinsam mit dem bereits aus den „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ bekannten Tobias Zimmermann und Erik Haffner „Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte“ zu gestalten, die sie als Geocacher auf Ihrer Suche nach den verborgenen Schätzen entdeckt haben. Schon im Vorwort lässt Bernhard Hoëcker keinen Zweifel daran aufkommen, dass auch seinen Mitstreitern ein nicht unerheblicher Anteil an den Werk zuzuschreiben ist.

Doch bevor ich mich weiter mit dem Buch beschäftige, als Einstimmung noch der Trailer.

 

Der Aufschrei in der Community war groß, als die ersten Details zu diesem Projekt in den vergangenen Monaten durchsickerten. Einer der bekanntesten deutschen Geocacher, Bernhard Hoëcker, legt ein Buch auf, das sich mit Lost Places beschäftigt, obwohl man bestrebt ist, gerade diese Spielart des Geocachens aus vielschichtigen Gründen im Verborgenen zu halten. Nicht selten spielt sich das Betreten solcher Orte in einer rechtlich grauen, wenn nicht gar dunkelgrauen Zone ab. Zum anderen werden solche Relikte anderer Zeiten häufig Opfer von Vandalismus, je bekannter sie werden. Auch die Angst vor Spoilern und damit vor den Verderben des Spielspaßes ist vielfach vorhanden.

Schön: verlassen und vergessen

thumb_Hoeckers_Entdeckungen_3Doch die Autoren verstehen es, die Orte zu zeigen und die Stimmung des maroden zu transportieren, ohne die genaue Location zu offenbaren. Wer die eine oder andere Location und – sofern überhaupt noch vorhanden – den dazu gehörigen Geocache kennt, wird über das eine oder andere Bild im jeweiligen Kontext verwundert sein. Ein Blick in die Bilderverortung am Ende des Buches verschafft schnell die Klarheit, dass die Autoren häufiger Bilder in einem anderen Zusammenhang als dem örtlichen zeigen.

Auch wenn das Geocachen einer der Aufhänger des Buches ist, wird es immer wieder nur am Rande thematisiert, der Focus liegt auf der Faszination der eindrucksvollen Orte. Schon im Vorwort stellt Bernhard Hoëcker klar, dass die Caches teilweise nur am Rande einer solchen Location liegen und das Betreten selbiger abseits vorgesehener Pfade nicht mehr Bestandteil der Schatzsuche ist, sondern aus reiner Entdecker-Lust geschieht.

thumb_Hoeckers_Entdeckungen_4Immer wieder gehen sie mit einem Augenzwinkern auf die rechtliche Thematik, die diesen Orten innewohnt ein, aber auch auf das richtige Verhalten an solchen Orten ein. Der Grundsatz „Take nothing but Pictures, leave nothing, but footprints.“ wird ebenfalls wiederholt aufgegriffen. Auch Gefahren, die von nahezu allen maroden Gebäuden ausgehen werden thematisiert.

Wer gerne in Bildern längst vergangener Orte schmökert, sollte bei der Lektüre nicht auf einen bequemen Platz verzichten so fesseln ist das Buch, aber auch die kleinen Geschichten rund um die Bilder lassen einen immer wieder schmunzeln und an eigene Erlebnisse zurückdenken.

Kleine Verlosung

thumb_Hoeckers_Entdeckungen_2Unter allen Facebook-Fans von DasLangeSuchen wird am 13.10. ein Exemplar von „Hoëckers Entdeckungen: Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte “ verlost.

 


 

Hoëckers Entdeckungen: Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte von Bernhard Hoëcker, Erik Haffner und Tobias Zimmermann erscheint am 13.10.2011 im riva Verlag.

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