Macht die Zeit schlechte Ideen besser?

Cache_Saturation_ToolGestern habe ich bei Schnueffler einen Beitrag zu einer Funktion gelesen, die mit dem nächsten Update (geplant für den 06.10.11) kommen soll. Umgehend wurden Erinnerungen an einen eigenen Vorschlag wach.

Es ist lange Zeit her, so ziemlich genau ein Jahr, ich war gerade erst dabei meinen ersten Cache zu planen und suchte nach einem rechten Fleckchen, das noch frei war. Die Karte war dank Mysteries und Multis nur eine begrenzt gute Hilfe.


Die Idee

Versucht man einen neuen Cache anzulegen und es gibt in dem Gebiet Abstandskonflikte mit Wegpunkten anderer Geocaches hätte das erdachte Tool anhand einer Ampel gezeigt, ob dort eine weitere Planung lohnt, oder ob es vielleicht sinnvoller wäre einen Reviewer in die Planung mit einzubeziehen, um Konflikten vorzubeugen. Ich hatte seinerzeit eine Umfrage zum Thema Abstandskonflikt in diesem Blog gestartet, in der auch andere es wünschenswert fanden, mögliche Abstandskonflikte schon beim Planen eines Geocaches berücksichtigen zu können. Also stellte ich einen Vorschlag in das Feedbacksystem von Groundspeak ein.

Die Ablehnung

Unbedarft, wie ich war, hielt ich dies für eine gute Idee, wurde aber schnell eines Besseren belehrt, da sich so Finallocations mit vergleichsweise geringem Aufwand stark eingrenzen lassen. MissJeen hat damals meinen Vorschlag umgehend „completed“, indem sie mich auf das Knowledgebook verwiesen hat.

Also lautete die Lösung in Groundspeaks Augen „Geht raus und such die Caches!“

Mit Blick auf Mysteries etc. war und ist diese Entscheidung durchaus plausibel für mich, auch wenn dies mitunter für Owner einen erheblichen Mehraufwand beim Legen eines Caches bedeutet.

Die Neuauflage

Mit der „Is this area free?“ function„, ist gestern ein vergleichbarer Vorschlag auf den Status „Started“ gesetzt worden. Dreimal habe ich in den vergangenen Monaten in diesem Vorschlag auf die bestehenden Möglichkeiten und die begründete Nichtumsetzung meines Vorschlages verwiesen und habe diesen auch verlinkt, letztmalig gestern auf Grund Schnueffler’s Beitrag. Doch Kritik ist bei Groundspeak offensichtlich nicht immer willkommen.

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