Sicherheit beim Geocachen

BlaulichtEine Eigenart des Geocachens ist es, immer wieder aufs Neue ins Unbekannte geführt zu werden. Jeder Cache, jedes Gelände hält neue Aufgaben und Herausforderungen bereit. Manches mal wird man ein seine persönlichen Grenzen geführt, manchmal verschiebt man diese ein Stückchen weiter. Nicht nur bei hohen T-Wertungen steht man manchmal vor der Entscheidung, wie man sinnvoll weiter macht.

Man sich sollte sich in jeder Situation dem potentiellen Risiko bewusst sein, in welches man sich begibt. Muss es sein, ohne Sicherung auf einen Baum zu klettern? Kann die Ruine betreten werden? Ist der Stollen sicher? Kann durch den Fluss gewatet werden? Kann ich den Steilhang begehen? Oder gibt es vielleicht andere, sichere Lösungen? Oder wäre es besser abzubrechen?


Risikoanalyse

Nicht nur, aber gerade auch beim Geocachen, wenn das eine Auge immer wieder auf das GPS schielt und das andere den Statistikpunkt fest im Blick hat, sollte man immer auf seine Sicherheit bedacht sein. Dabei sollte man nicht nur auf die offensichtlichen Gefahren achten, sondern auch das Unerwartete bedenken. In jedem Fall sollte man gerade in Situationen, die ein gewisses Maß an Risiko bergen, auch immer einen möglichen Ausweg parat haben.

Es müssen nicht immer die großen Unfälle sein, die einen in Bredouille bringen. Manchmal reicht es, einfach mal falsch aufzutreten und sich den Fuß zu verknacksen. Ist man dann alleine unterwegs und befindet sich gerade in einem Mobilfunkloch, kann die schon zu einem größeren Problem auswachsen, vor allem, wenn niemand weiß, in welchem Gebiet ich mich gerade befinde und wann ich plane zurück zu sein.

Die richtige Ausrüstung

Aber auch die eigene Ausrüstung sollte überprüft werden. Nicht nur das entsprechende Equipment für den jeweiligen Cache sollte dabei sein. Auch ein kleines Erste-Hilfe-Set kann dankbare Dienste erweisen. Klein und leicht sollte es immer dabei sein. Selbst wenn man nicht selbst verletzt ist, ist es immer gut, wenn man in der Lage ist zu helfen. Für Riss- und Schnittverletzungen und kleiner Platzwunden können übrigens Klammerpflaster eine wertvolle erste Hilfe sein, solange die Wundränder halbwegs glatt sind. Auch eine Rettungsdecke sollte nicht fehlen.

Meine Erstehilfeausrüstung habe ich übrigens noch zusätzlich mit Einmal-Kühlkompressen bestückt. Damit lassen sich mögliche Verletzungen wie Insektenstiche, Prellungen etc. noch vor Ort unkompliziert und schnell kühlen. Grade wer auch häufig mit Kindern unterwegs ist, weiß eine solche Hilfe schnell zu schätzen.

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