Garmin Chirp – eine ausführliche Betrachtung

Schon lange war es bestellt und heute – zwei Wochen nach dem ursprünglich zugesagten Liefertermin – liegt es vor mir – das neue Geocaching-Gadget aus dem Hause Garmin.

Viel wurde das Chirp diskutiert und nun kann ich es erstmals selbst ausprobieren.

Doch vor das begrabbeln und ausprobieren steht das Auspacken. Völlig unspektakulär verblistert kommt es daher. Die Packung beinhaltet neben dem Chirp, einer Batterie und einem Klett-Befestigungspunkt nur noch eine Kurzanleitung.

Der erste Eindruck: Das Teil ist ja wirklich winzig und lässt sich sicher gut verstecken.

 

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Groundspeak supportet das Garmin Chirp – aber zu welchem Preis?

wireless_beaconNachdem Grounspeak von dem zwitschernden Gadget aus dem Hause Garmin – dem Chirp – angeblich vollkommen überrascht  wurde und sogar Caches, welche mit dem Chip versehen waren aus kommerziellen Gründen abgelehnt hat, folgte nun die Kehrtwende.

Wie heute von MissJenn im Groundspeak-Forum bekanntgegeben hat wird es ab sofort möglich sein, Caches mit Chirp ohne Alternativ-Stage anzulegen.

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0:2 Chirp vs. Guidlines

Nachdem bei JR schon das 0:1 für die gc.com Guidelines gegen das Chirp von Garmin erzielt wurde, hat mich der Artikel dazu inspiriert, das Spiel noch etwas weiterzuführen.

Bisher ist das Chirp nur jenseits des Ozeans zu haben und sorgt dort schon für gewaltige Wellen  genauso wie in der grünen Hölle.

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Garmin zwitschert via ANT

ATR_GARMIN_GPSGarmin hat auf Basis des Übertragungsprotokolls ANT+, dass bereits für die drahtlose Kommunikation mit diversem Zubehör wie z.B. Herzfrequenzsensoren, aber auch von Gerät zu Gerät genutzt wird, ein neues Gadget fürs Geocachen entwickelt.

Auf dem Chirp können beliebige Informationen hinterlegt werden, die gesendet, sobald sich ein kompatibles Gerät in der Nähe befindet. Zurzeit sind dies das Dakota 20, Geräte aus der Oregon-Serie, das GPSMAP 62s/62st und das GPSMAP 78s. Auf den Geräten muss die Drathlosfunktion aktiviert sein, um die Daten zu empfangen.

Die Lebensdauer der Batterie soll bis zu einem Jahr betragen, die Reichweite zur Kommunikation liegt bei max. 10 Metern.

Im amerikanischen Garmin-Shop ist der Chirp aktuell für $ 22,99 USD zu haben, in der deutschen Version ist bisher nur die Produktvorschau zu sehen.

Sicherlich ist dieses Gadget eine weitere nette Spielerei, für die es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten geben wird. Spontan fallen mir Dinge ein, wie Cachehinweise erst vor Ort zu geben, zusätzliche Informationen oder Rätsel, Multistages, die sich außerhalb der Reichweite von Muggeln befinden, bei niedriger T-Wertung für viele zugänglich machen…

Man muss aber Bedenken, dass man, sollte ein solches Gadget bei weiter Verbreitung einen weiteren Bruch durch die Cachergemeinde treiben wird. Zukünftig wird dann zwischen Garmin-Cachern und übrigen Cachern unterschieden.

Neben SpontanHandyGelegenheitsCachern hält man sich auch die Cacher vom Hals Cache fern, welche mit einem GPS der falschen Marke unterwegs sind.

Bleibt abzuwarten, wie Groundspeak darauf reagiert. Ist bei entsprechender Verbreitung vielleicht ein neues Attribut nötig?