[OT] Ein schockierendes Pendlererlebnis, dass nachdenklich macht

Morgens früh, kurz nach sieben. Ich sitze wie sooft in einer Regionalbahn, um aus dem Umland in eine deutsche Großstadt zu Pendeln. Gerade hatte ich gemütlich eingerichtet als die Bahn in die nächste Station einfährt. Die Türen öffnen und schließen sich wieder. Die neu zugestiegenen Mitreisenden sortieren sich. In „meiner“ Sitzgruppe setzt sich eine Dame neben mich. Weiterlesen

Eine unerwartete Reise in die Vergangenheit

Unerwartete Reise in die VergangenheitGeocaching führt einen immer mal wieder an Orte, an denen in der Vergangenheit das rege Leben pulsierte, heute jedoch ist oft nur noch ein Schatten ihrer selbst übrig. Oft sucht man von sich nach solchen Lost Places, manchmal kommt man auf der Cacherunde durch Zufall vom Owner beabsichtigt dran vorbei. Zu einem besonderen Erlebnis dies werden, wenn man mit der Location selbst einige tolle Erinnerungen verbindet. Weiterlesen

60 km für einen Gummipunkt (Die Balkantrasse – einmal rauf und wieder runter)

Panoramaradweg BalkantrasseSonntag mittag, das Wetter war gut und noch ein ausgiebiger drang nach Bewegung. In letzter Zeit gehe ich zwar nur noch seltener Cachen, dafür ist aber eher Qualität denn Quantität gefragt, wobei das Augenmerk eher auf dem Weg als Ziel liegt.
Für genau solche Fälle hatte ich noch einen Cache im Hinterkopf, der eine nette Radwanderung versprach.

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Platzangst

Es ist dunkel. Es ist kalt. Eiskalt. Der Atem kondensiert in der klaren Luft. Ich – wir – stehen auf einem kleinen Parkplatz unter einer Autobahnbrücke. Der Verkehr rauscht über uns. Eine Straßenlaterne beleuchtet aus einiger Entfernung die Szene mit ihrem schummerigen Licht. Versteckte Reflektoren hatten uns von den Parkkoordinaten den Weg durch die Stadt hierher an diesen einsamen Ort gewiesen. Der Verlauf des weiteren Weges war nach anfänglichen Unklarheiten offensichtlich.

Warten auf einen Nachzügler, der noch einmal zurück zum Cachemobil musste, um seine Ausrüstung zu ergänzen. Umschauen. Kleine Eiskristalle lassen die Moosschicht auf einem vor Ewigkeiten hier abgestellten Anhänger im spärlichen Licht glitzern. Ein Frösteln steigt in mir auf. Die Mitcacher sind inzwischen schon einige Meter weiter.

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Zettelsammlung

Da hat man lange an einem Mystery geknobelt und ihn endlich gelöst oder einen schönen Multi erwandert und freut sich auf den krönenden Abschluss, den Eintrag ins Logbuch. Man hält nach langer Zeit die finale Dose in Händen und findet ein Sammelsurium aus losen Zettel, welches dem zuvor Erlebten überhaupt nicht gerecht wird.

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Gerne hätte man sein Erlebtes in Worte gefasst, doch bei einer solchen Zettelwirtschaft, scheint jedes Wort, das über Name und Datum hinausgeht verschwendet zu sein. Da der Owner mit einem solchen Final kundtut, welchen Stellenwert er meinen geschriebenen Worten einräumt, wird auch der Onlinelog entsprechend ausfallen.

Das Cacheerleebnis kann durch schöne Logbücher einfach aufgewertet werden.

Es müssen ja nicht immer die teuren Varianten sein, ein liebevoll gestalteter Notizblock mit Spiralbindung oder mehrere selbst gebundene Seiten erfüllen auch Ihren Zweck und zeigen dem Cacher, dass sich der Owner Gedanken über die gestellte Herausforderung hinaus gemacht hat und auch echtes Interesse an seinem Cache hat.