Es könnte so einfach sein…

Vor ein paar Tagen habe ich mich darüber aufgeregt, dass ich beim Cachen den Eigentümer eines Waldstücks getroffen habe, der auf Teilen seines Waldgrundstücks keine Geocaches versteckt wissen wollte und dies auch schon einmal an Groundspeak kommuniziert hatte. Seinerzeit hatte Groundspeak die Dosen auf Geocaching.com durch einen Reviewer archivieren lassen.

Seit mehreren Monaten liegen dort wieder einige Dosen, ohne dass jemand um seine Einwilligung gebeten hat. Grundsätzlich hätte er in bestimmten Teilbereichen nicht einmal etwas gegen unser Hobby, doch einige der Dosen liegen so ungeschickt platziert, dass Wild aufgeschreckt wird und in ein benachbartes Naturschutzgebiet wechselt, wo es zum einen Schäden anrichtet, aber nicht bejagt werden darf. Weiterlesen

Einfach doof ist es, wenn…

…ein Grundbesitzer keine Geocaches in Teilen seines Waldstückes wünscht,

…dies an Groundspeak kommuniziert hat,

…die störenden Dosen vor mehr als einem Jahr archiviert wurden,

…man dies erfährt, weil man bei der ersten Dose des Tages verärgert angesprochen wird,

…und der Grundbesitzer jetzt wieder an einigen Stellen darauf aufmerksam geworden ist, dass an unerwünschten Stellen Geocaches ohne Absprachen liegen.

Einfach (Punkte-)Geil oder wie unverantwortlich kann man sein?

Schönstes Wetter im Frühsommmer, nicht zu warm, endlich mal wieder ein wenig Zeit, spontan ein wenig auf die Suche zu gehen. Ein paar Tradis liegen noch etwas verteilt in der direkten Homezone, und warten darauf eingesammelt zu werden.

Um das Cachemobil nicht zu sehr zu strapazieren, bleibt es stehen und das Rad wird aus dem Keller geholt.

Eine kleine Runde von Dose zu Dose, 3 einfache Tradis stehen auf der Liste und versprechen von der Lage her eine nette Abwechlung.

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Umsicht ist eine Tugend

thumb_TorschlossFür gewöhnlich hat ein Traditional Cache die Eigenschaft mehr oder weniger exakt an den Koordinaten des Listings zu liegen.

Die meisten Cacher werden auch an genau dieser Position mit Ihrer Suche beginnen, sofern es nicht ein einzigartiges Objekt, welches geradezu als Versteck prädestiniert ist, in nächster Nähe ist.

Wählt man diesen Verstecktypen, hat man meist nur noch einen geringen Spielraum, wenn man den Cache nur zu bestimmten Zeiten auffindbar machen möchte. Vor allem, wenn man auf umfangreichere elektronische Spielereien verzichten möchte.

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Kritik an Groundspeak – Ob das der richtige Weg ist?

Dass die weltweit größte Geocaching-Plattform immer mal wieder für Unmut sorgt, ist durchaus nachvollziehbar. Seien es Performance-Probleme oder aber der Reviewprozess, der bis zum Publish für Wartezeiten sorgt. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis dass sich der Frust einiger Cacher einen Weg bahnt.

„Wir treffen uns am Sonntag den 29. Mai 2011 um 16 Uhr um alle unsere gelegten Geocaches auf geocaching.com für 2 Wochen zu disablen.

[…]

Das entsprechende Gegenstück auf Geocaching.com – GC2W0QY – ist aktuell noch nicht published.

Ob eine solche Aktion der richtige Weg ist, Groundspeak auf mögliche Probleme aufmerksam zu machen lasse ich einmal dahingestellt.

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Mysterie-Koordinaten bei Twitter

Viele von euch werden bereits auf den Twitter-Accout eines Spielverderbers aufmerksam geworden sein, der seit einigen Tagen regelmäßig Finalkoordinaten von Mysterie Caches veröffentlicht. Mit aktuell 157 Followern hat dieser Account innerhalb kurzer Zeit eine hohe Popularität erreicht.

Viele der Follower werden die Veröffentlichungen verfolgen, um beim Spoilern Ihrer Caches schnell reagieren zu können.

Dank der hohen Popularität von Twitter landen die gespoilerten Caches bei der Suche nach dem GC-Code in den gängigen Suchmaschinen teilweise sogar vor dem Link auf das Listing bei Geocaching.com.

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Hint: uvagre fpunhra haq avpug qeüore xyrggrea

ST XX: hinter schauen und nicht drüber klettern

Unterwegs einen solchen Hint zu einer Station zu lesen ist einfach nur ärgerlich. Nicht nur für mich als Geocacher. Gerade an der Station eines Nachtcaches, an der die Markierung zum nächsten WP an einem Zaun mit Tor, welches manchmal verschlossen ist, angebracht ist, leidet das Material vor Ort.

Auch wenn der gesunde Sachverstand normalerweise an Zäunen stoppen lässt, scheint es immer wieder Mitmenschen zu geben, die sich nicht von solch primitiven Dingen wie Stacheldraht aufhalten lassen wollen. So zeigt der Zaun auch schon eindeutige Kletterspuren. Wo erst Spuren liegen, ist die Autobahn auch nicht mehr weit, auch wenn sie in die Irre geht.

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Virtuelle Hexenjagd – Übers Ziel hinausgeschossen?

Durch einen Artikel bei JR bin ich auf den Thread im Grünen Forum aufmerksam geworden, der wie folgt startete:

Hallo!

Gibt es ausser mir noch weitere Betroffene?

Habe heute ne Abmahnung vom Anwalt eines Geocaching Shops (nicht vom geocachingshop!) erhalten. Mir wird gewerblicher Handel mit Coins unterstellt. Streitwert wurde mit 15000 Euro angegeben und ich soll die Kosten der Abmahnung von 755 Euro zahlen.

Dabei habe ich nur einen Teil meiner restlichen GeoFaex-Coins aus 2006 angeboten weil die Bucht grade ne Gebührenfrei-Aktion hatte und ich dringend Geld für ne Krebs-Operation für meinen Hund brauche […]

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Opencaching.com – Verpatzter Start der gehypten Plattform

Wie bereits berichtet, ist heute Mittag Garmins Geocaching-Plattform „OpenCaching.com“ an den Start gegangen – zunächst als Beta. Nach kurzer Betrachtung scheint es sich aber eher um eine Alpha-Version zu handeln, welche hier auf die potentiellen Kunden losgelassen wurde.

Unverständlich, dass Garmin nach dem genialen Schachzug der kurzen werbewirksamen Vorveröffentlichung Anfang November nicht mit einer vernünftigen Webseite gestartet ist. Gab es in diversen Blogs und Foren viele, viele Vorschusslorbeeren, konnte nicht einmal die mindeste Erwartungshaltung erfüllt werden.

Seitens Groundspeak ist man es gewohnt, dass regelmäßig schlecht getestete Updates die Freude an der Webseite nehmen. Garmin hätte hier voll Punkten können, doch leider ist die Seite aktuell so fehlerhaft, dass die Bedienung keinen Spaß macht, sofern sie denn überhaupt möglich ist.

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Ungeignete Cache-Behälter – Warum macht man als Owner so etwas?

Wer kennt es nicht, da kommt man ein einen insgesamt toll ausgearbeiteten Cache, bestenfalls noch an einer tollen Location die Dose ist undicht und bestenfalls auch noch in Plastiktüten eingewickelt.

Die Logbücher sind kaum noch als solches zu erkennen, so aufgeweicht sind sie, ein Eintrag kaum noch möglich, auch die Tradeitems haben entsprechend gelitten. Aber frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“, werden auch mal solche Dosen gesucht, wenn es schon in vorherigen Logs steht.

„So Blechdosen sind halt nicht wirklich dicht.“
„Noch ist die Dose still, aber bald fängt sie an zu „leben“.“
„Die Dose ist feucht, das Logbuch nass und verschimmelt. Eine alte blecherne Kaffeedose ist nicht so optimal.“

Solche Logs lassen schon einiges befürchten, da aber nachher ein „Owner Maintenace“ durchgeführt wurde, scheint es wesentlich besser zu stehen.

„So – ich bin endlich dazu gekommen den Behälter und das Logbuch auszutauschen (war wirklich alles ziemlich feucht darin).“

Vor Ort zeigt sich dann der folgende Behälter:

{joomplu:50}{joomplu:51}

Selbstredend ist er nicht nur äußerlich feucht, sondern auch innen nass, je nach Temperatur auch festgefroren.

Der Owner hat mehrere Caches, welche auf vergleichbare Dosen zurückgreifen, die auf Dauer ebenso wenig funktionieren.

Die Investition in z.B. die weit verbreiteten Lock&Lock Dosen oder andere funktionierende Behälter ist zwar etwas höher, sollte sich aber auf Grund des geringeren Wartungsaufwandes schnell amortisieren, so dass die Kosten auf Dauer geringer bleiben.

Die Freude der suchenden Cacher dürfte erheblich höher ausfallen, wenn der Inhalt trocken und sauber ist.