Wandern von Schloss Burg zur Müngstener Brücke

Schloss Burg in Solingen Burg und die Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid sind zwei Klassiker des Bergischen Landes, die immer wieder einen Besuch lohnen. Die Strecke direkt an der Wupper entlang ist knapp 10 Kilometer für Hin- und Rückweg lang, allerdings bei schönem Wetter gerne auch mal ziemlich bevölkert.

Nachdem ich das Auto in Oberburg auf dem Parkplatz „In der Planke“ abgestellt habe, entscheide ich mich für eine andere, längere Wegstrecke.

Wander-Video der Tour von Schloss Burg zur Müngstener Brücke

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Ruinen im Eschbachtal

Zunächst halte ich mich nordwärts, wo mich der Weg in ein paar weiten Serpentinen ins Eschbachtal führt, dass ich nach knapp 1,5 Kilometern erreiche. An dieser Stelle zwängt sich der Eschbach an der Burgthaler Fabrik vorbei. Hier lag bis ca. 1930 eine Eisengießerei und Schleiferei, die „Burgthaler Fabrik“ oder auch „Hasenclever-Burlage“. Heute ist die Location als „Alte Schlossfabrik“ bekannt, die inzwischen eine Eventlocation ist. Deutlich lassen sich auf der Bachseite noch die wasserbaulichen Einrichtungen erkennen, mit denen im 19. Jahrhundert die Wasserkraft des Eschbachs für die Fabrik nutzbar gemacht wurde.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Alte Schlossfabrik am Eschbach

Ich folge dem Eschbach ein Stückchen aufwärts bis zum Luhnshammer. Dieser Kotten ist seit 1646 dokumentiert und wurde bis 2007 noch als Schmiedekotten genutzt. Nach dem Auszug des letzten Pächters sucht die Stadt Solingen nach einem Investor, wobei eine Nutzung des Ensembles aufgrund der Auflagen zum Hochwasserschutzes laut der Presse unattraktiv ist. Eigentlich schade. Auch wenn eine Landstraße an dem Luhnshammer vorbeiführt, fühlte ich mich an ein Jugendbuch erinnert. So ähnlich stellte ich mir die Schwarze Mühle aus Krabat, dem Kinderbuch von Otfried Preußler, vor. Das Gelände ist einsehbar, aber mit Bauzäunen abgesperrt.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Verlassener Luhnshammer
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Verlassener Luhnshammer

Am Luhnshammer überquere ich den Eschbach und die Eschbachstraße und folge noch ein Stückchen dem Brezenwanderweg den Berg hinauf. In luftiger Höhe wandere ich auf einem breiten Forstweg zunächst parallel zum Eschbachtal, bis ich ins Tal der Wupper abbiege. Dabei ergeben sich aufgrund des Höhenweges immer wieder tolle Blicke hinab ins Tal, aber auch ein Blick auf Schloss Burg aus einer für mich ungewohnten Perspektive. Die Sichtachse auf Schloss Burg finde ich auch jetzt nach der Wanderung immer noch als eine der beeindruckendsten. Die moderneren Gebäude im Umfeld, die man z.B. vom Diederichstempel Burg sind dort nicht zu erkennen. Schloss Burg wirkt aus der Perspektive fast wie ein mittelalterliches Kleinod in Alleinlage.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Blick auf Schloss Burg

Mein Tagesziel bleibt die Müngstener Brücke, ich halte mich aber eher an die Wegführung oberhalb des Tals, was sich als gute Entscheidung herausstellt. Unterwegs treffe ich auf den nächsten 4 Kilometern nur wenige andere Wanderer, so dass ich die Ruhe der Natur genießen kann. Zwischendurch ergeben sich immer wieder Blicke durch die Bäume ins Tal, wo ich deutlich mehr Ausflügler auf dem dort verlaufenden Wanderweg erkenne.

Nach einiger Zeit erreiche ich eine Biegung und die Müngstener Brücke taucht zwischen den Bäumen auf. Imposant und doch leicht überspannt Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke das Tal der Wupper.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – ERster Blick auf die Müngstener Brücke, die das Tal der Wupper überspannt

Auch wenn ich schon häufiger hier war, finde ich dieses Ingenieurwissenschaftliche Kunstwerk immer wieder faszinierend. Im ausgehenden 19. Jahrhundert erbaut, vereint sie einige wichtige Entwicklungsschritte der Bautechnik in sich. Damals steckte der Stahlfachwerkbau für Großbrücken noch in den Kinderschuhen, genauso hat man bei dieser Brücke aber auch Aspekte wie gestalterische Einflüsse des Bauwerks auf die Landschaft mit berücksichtigt, was für Ingenieurbauwerke damals noch untypisch war. Auch die Bautechnik mit Freivorbau in solchen Dimensionen war damals ein Meilenstein der Baugeschichte. Zwar ist die Müngstener Brücke noch kein UNESCO-Weltkulturerbe, aber auf einem guten Weg dorthin.

Nach einigen weiteren Metern wandere ich unter der Müngstener Brücke her und habe noch einen tollen Blick durch die filigrane Stahlfachwerkkonstruktion.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Detailansicht Stahlfachwerk Konstruktion

Diederichstempel Müngsten

Nächstes Etappenziel meiner Wanderung ist der Diederichstempel Müngsten. Der Weg führt dabei am Hang oberhalb der Wupper entlang. Da der Diederichstempel Müngsten als Aussichtspunkt auf die Müngstener Brücke ein beliebtes Wanderziel von den Wanderparkplätzen in Müngsten aus ist, ist es hier schon merklich stärker bevölkert, als auf den vorherigen Kilometern.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Diederichstempel Müngsten
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Blick vom Diederichstempel auf die Müngstener Brücke

Nach kurzem Zwischenstop wandere ich weiter hinab zur Wupper und über die Napoleonsbrücke. Die Napoleonsbrücke ist eine Steinbogenbrücke, die die Städte Remscheid und Solingen über die Wupper verbindet. Sie steht im Kontrast zu der nur knappe 50 Jahre jüngeren Müngstener-Brücke, die einige Hunder Meter weiter das Tal der Wupper überspannt. Von der Napoleonsbrücke aus bietet sich ein malerischer Blick auf den Diederichstempel, der über der Wupper thront.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Blick von der Napoleonsbrücke auf die Wupper und den Diederichstempel Müngsten

Aus zeitlichen Gründen entscheide ich mich, statt wie auf dem Hinweg über die Wanderwege oberhalb der Wupper zu wandern, für den Weg direkt entlang der Wupper. Dieser führt mich vorbei am Haus Müngsten, den Brückenpark Müngsten, direkt unter der Müngstener Brücke hindurch. Wie erwartet ist es hier deutlich voller als auf den etwas abseits gelegeneren Wanderwegen. Aufgrund der Corona-Situation entscheide ich mich, das Stückchen mit Maske zu wandern, da auch Abstände zum Teil nicht eingehalten werden können.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Haus Müngsten, Müngstener Brücke und Brückenpark

Ruine Wiesenkotten an der Wupper

Auf ungefähr den halben Weg zwischen Müngstener Brücke und Burg lag das Ausflugslokal „Waldschänke Wiesenkotten“ mit einem ehemals traumhaften Biergarten direkt an der Wupper. Seit einem verheerenden Brand im November 2018 stehen von dem einstigen Schleiferkotten nur noch die Grundmauern des Kellers, die mit einem Bauzaun abgesichert sind.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Ruine Wiesenkotten

Mein Weg führt mich über die Wupperbrücke am Wiesenkotten und ich folge der Beschilderung in Richtung „Seilbahn Burg“.

Rund 1,5 Kilometer weiter stehe ich in Unterburg vor der Entscheidung, welchen Weg ich wieder hinauf nach Schloss Burg wähle. Die Burgstiege mit einem extrem knackigen Anstieg ist die kürzere, aber auch kräftezehrendere Variante. Meine Wahl fällt auf die etwas längere Alternative über den Weißen Stein und den Diederichstempel Burg. Auch hier gibt es zwei Anstiege. Zunächst geht es in Unterburg am linken Ufer der Wupper unter der Seilbahn hindurch zum Weißen Stein.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Weißer Stein bei Solingen Burg

Der weiß angestrichene Stein bei Schloss Burg geht der Sage nach auf ein Gottesurteil, dem sich ein zum Morde verurteilter Ritter gestellt hat, zurück. Die etwas ausführlichere Sage habe ich Euch oben verlinkt.

Vom Weißen Stein aus führt ein schmaler Pfad in mehreren Serpentinen hoch zum Diederichstempel Burg. Von hier aus bietet sich ein letzter Panoramablick auf Schloss Burg, bevor es im weiten Bogen um den Burgsiefen zum letzten Anstieg hinauf nach Schloss Burg geht.

Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Diederichstempel Burg
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke
Wanderung von Schloss Burg zur Müngstener Brücke – Blick vom Diederichstempel Burg Richtung Schloss Burg

Schloss Burg selber lasse ich diesmal schweren Herzens aus, aber der Blick durch das Burgtor zeigt, dass es deutlich voller ist, als mir unter den aktuellen Umständen lieb wäre. Zum Abschluss gönne ich mir in der Bergischen Zwieback Manufaktur, die direkt neben der Parkplatzeinfahrt an Schloss Burg liegt, eine Tüte mit gemischten Bergischen Zwieback.

Nach rund 380 Höhenmetern auf 14 Kilometern in 3½ Stunden erreiche ich den Ausgangspunkt der Wanderung wieder und Blicke auf einen traumhaften Nachmittag zurück.

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Wandern zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg – Gruben und Schlösser

Diesmal habe ich eine Wanderung unweit meiner alten Heimat in Bergisch Gladbach geplant. Ausgangspunkt war das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe mitten in Bensberg, nur wenige Fußminuten von der Endhaltestelle der Kölner Straßenbahnlinie 1 und damit nur eine halbe Stunde mit der KVB von Köln Messe/Deutz entfernt. Grob hatte ich die weiteren Ziele der Wanderung geplant: Schloss Bensberg, Grube Cox, Schloss Lerbach, Grube Blücher. Der Tag war von den Temperaturen her winterlich bei Sonnenschein. Eine Woche zuvor hatte es geschneit und in der Landschaft gab es noch vereinzelte Schneereste.

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Winterwanderung von Solingen Glüder über die Sengbachtalsperre und den Diederichstempel nach Schloss Burg

Großen Teile der Republik, gerade im Norden Deutschlands, versinken im Schnee. Für unsere Region war am Wochenende lange nicht klar, wie sich das Wetter entwickeln würde. Unwetterwarnungen vor Schnee und Kälte waren ausgegeben worden, glücklicherweise blieben die Temperaturen bei uns um dem Gefrierpunkt und leichtem Schneefall. Traumhaftes Wanderwetter in frischer, kalter Luft zog mich nach draußen. Da ich erst spät loskonnte, sollte der Ausgangspunkt für die Wanderung nicht allzu weit weg sein. So entschied ich mich für den Wanderparkplatz in Solingen Glüder. Die Ecke gefällt mir immer wieder gut. Die Wupperberge, die Sengbachtalsperre und sogar Schloss Burg liegen in Entfernungen, die sich herrlich erwandern lassen. Hier kann man spontan wählen, ob die Runde doch noch etwas größer werden soll oder ob man früher zurück möchte.

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Wandern rund um die Neyetalsperre

Knackig kalt, aber traumhafter Sonnenschein. Nach einer Woche Homeschooling haben wir die Kinder noch eine Runde an der frischen Luft durch den Wildschweinpark in Dhünnwald bewegt. Nachmittags ergab sich wieder ein etwas größeres Zeitfenster für ein wenig Zeit alleine. Nach kurzem Durchsuchen der geplanten Wanderungen im Bergischen Land habe ich mir dann doch ein Herz gefasst und habe eine Rundwanderung um die Neyetalsperre in Angriff genommen. Die Neyetalsperre liegt zwischen Wipperfürth und Hückeswagen mitten im Bergsichen Land.

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Wieder einmal eine Runde durchs Eifgenbachtal wandern

Ausgangspunkt meiner heutigen Wanderung war der Wanderparkplatz in Burscheid Bellinghausen. Da heute ein Kind mit dabei war, sollte es eine nicht zu anspruchsvolle Wanderung durch das Eifgenbachtal mit ein paar zusätzlichen Höhenmetern werden. Im Eifgenbachtal gibt es immer ein paar spannende Orte , die zum Erkunden einladen, so dass es mich immer wieder hierher zieht.

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Wandern von Burscheid durchs Eifgenbachtal zur Dhünntalsperre

In Tal des Eifgen zwischen Altenberg und Wermelskirchen war ich in den letzten Jahren schon häufiger unterwegs und bin nach wie vor gerne hier. Das ausgedehnte Naturschutzgebiet „Eifgenbachtal und Seitentäler“ lädt einfach zum Wandern in toller Natur ein, auch wenn die Wälder an den Hängen teilweise dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind. Gleichzeitig findet man dort immer wieder Reste von alten Mühlen, die sich in der Landschaft abzeichnenen, genauso wie die unter Denkmalschutz stehenden Reste des Stauwehres der ehemaligen Burscheider Talsperre.

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Winterspaziergang von Solingen Glüder zur Sengbachtalsperre

Das Wochenende war zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder etwas winterlich, zumindest so winterlich, wie man es sich bei uns in den Ausläufern des Bergischen Landes Richtung Rheinland vorstellen kann. Eine Mischung aus Schneematsch in den Tälern und ein wenig weiß auf den sanften Hügel.

Also schnell gemeinsam mit der Familie die Wanderschuhe angezogen und raus.

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Wandern auf dem Bergischem Streifzug #7 – Mühlenweg Kürten

Was gibt es besseres, als an einem kalten, usseligen Wintertag mit Schneeregen den inneren Schweinehund zu überwinden, rauszugehen, sich den kalten Wind um die Ohren pfeifen zu lassen und sich ein wenig durch die Landschaft zu bewegen.

Inspiriert durch zwei andere Wanderungen in der Ecke, die Wanderung um die Vorsperre Große Dhünn der Dhünntalsperre und die Wanderung von Kürten Delling nach Ommerborn zum Kloster und Freiluftaltar, sollte es heute auf dem Bergischen Streifzug #7 – Mühlenweg Kürten gehen.

6 Stationen verteilt auf 13,5 Kilometern warten auf mich. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Splash Bad Kürten. Bevor es auf den Weg ging war ich verwundert, dass das Erlebnisbad noch existiert und außerhalb von Corona noch geöffnet ist. Das letzte, was ich davon mitbekommen habe, waren 2004/2005 die Pläne, dort eine Fischzucht einzurichten.

Die 6 Stationen berichten von verschiedenen Mühlentypen, halten Anekdoten und historische Fakten rund um das Mühlenwesen im Bergischen Land bereit.

Der Podcast zu diesem Beitrag wurde mit einem binauralen Mikrofon, dem Soundman OKM aufgenommen. Am besten hört Ihr diese Folge mit In-Ear-Kopfhörern.

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Wanderung von Kürten Delling nach Ommerborn zum Freiluftaltar

Vor einigen Wochen habe ich in einem sozialen Netzwerk vom Freiluftaltar Ommerborn gesehen und fühlte mich an eine Religionsfreizeit im Kloster Ommerborn erinnert, an der ich in den 1990er Jahren mit der Schule teilgenommen habe. Durch dieses Foto inspiriert, überlegte ich, wieder einmal einen Ausflug ins Bergische Land zu unternehmen und mich dort umzuschauen.

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Klangpfad Nümbrecht – Bergischer Streifzug #21

Kaum zu glauben, aber die Kid’s wollten nach unserem Ausflug in die Eifel auf den Löwenzahn Erlebnispfad in Nettersheim wieder einmal gemeinsam als Familie wandern. Vielleicht liegt es daran, dass derzeit andere Freizeitangebote nur eingeschränkt möglich sind, aber tatsächlich genießen wir die gemeinsame Zeit in der Natur.

Ziel diesmal war wieder einmal einer der Streifzüge des Bergischen Wanderlandes, der Streifzug #21 – Klangpfad Nümbrecht.

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Wandern um die Vorsperre Große Dhünn der Dhünntalsperre

Die Weihnachtstage sind vorbei und der angefutterte Festtagsspeck will mal wieder ein wenig bewegt werden. Das Wetter ist zwar genau dass, was man als usselig bezeichnen würde. Temperaturen um die 5°C, Nieselregen, zwischendurch etwas stärkere Schauer und windig. Nasskalt und ungemütlich. Weit fahren möchte ich nicht und so zieht es mich mal wieder in Richtung Dhünntalsperre im Bergischen Land zum wandern. Diesmal soll die Vorsperre Große Dhünn der Dhünntalsperre umrundet werden. Grobe Richtschnur ist dabei der Wanderweg „unverDHÜNNt2„, der neben einigen weiteren Wanderwegen rund um die Talsperre und die Dhünnhochfläche auf der Webseite des Wupperverbandes zu finden ist.

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Wieder einmal rund um Schloss Burg wandern

Ein nasskalter, ungemütlicher Adventssonntag, der in anderen Jahren zu einem Weihnachtsmarktbummel mit Glühwein oder einem der vielen Adventsbasare prädestiniert gewesen wäre. Doch in diesem Jahr ist dank Corona alles anders, auch in Schloss Burg. Wo normalerweise an den Adventswochenenden Heerscharen an Besuchern durch die festlichen Räume der Burg gewandelt wären, um sich in Weihnachtsstimmung Kunsthandwerk anzuschauen oder dem leiblichen Wohl zu frönen, herscht gähnende Leere. Als ich gegen Mittag ankomme, stehen auf dem Parkplatz gerade einmal zwei andere Fahrzeuge.

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Archäologische Spuren für Kinder auf dem Löwenzahn Erlebnispfad Nettersheim

Da fragt man die Kinder sonntags morgens, was sie machen möchten. Derzeit, auf Grund des Lockdowns light, ist die Freizeitgestaltung ein schwieriges Unterfangen. Durch Zufall hatten wir von dem Löwenzahn Erlebnispfad in Nettersheim gehört, einem knapp 6 Km langen Rundwanderweg in der schönen Eifel. Nebenbei war ein Abstecher in den Archäologischen Landschaftspark Nettersheim möglich.

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Streifzug #10 – Energieweg Gummersbach am Südufer der Aggertalsperre

Das Bergische Land ist von unzähligen Bachtälern durchzogen, in denen Dank des regenreichen Klimas seit jeher die Wasserkraft genutzt wird. Aber auch andere Energieträger wie Holzkohle spielten bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahrhunderten eine wesentliche Rolle.

Diese wichtige Rolle der Energie habe ich auf den 8 Stationen der Themenwanderung „Streifzug #10 – Energieweg Gummersbach“ des Bergischen Wanderlandes erkundet. Der Streifzug ist wie die übrigen Streifzüge des Bergischen Wanderlandes perfekt ausgeschildert und rund 13 Km lang. Rund 270 Höhenmeter sind auf der Rundwanderung zu bewältigen, wobei knappe 40 Höhenmeter bei mir alleine darauf entfallen sind, den Fuß der Staumauer zu erkunden.

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Streifzug # 9 – Bergischer Fuhrmannsweg in Marienheide

Die Woche war stressig, die Seele verlangte zum Ausgleich zum hektischen Büroalltag nach Ruhe in grüner Natur. Da ich bisher schon viele gute Erfahrungen mit den Streifzügen des Bergischen Wanderlandes gemacht habe, wollte ich diesmal eine andere Ecke des Bergischen Landes zu erkunden. So lockte mich der Streifzug #9 – Bergischer Fuhrmannsweg des Bergischen Wanderlandes ins Oberbergische nach Marienheide.

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