Geld verdienen beim Geocachen – Streetspotr

Einen durch Koordinaten definierten Ort aufsuchen, eine mehr oder weniger große Herausforderung meistern, dafür Punkte bekommen. Das hört sich bis jetzt nach Geocachen, einer Geocaching-Challenge, Munzee oder einer Spielvariante eines vergleichbaren LBG an. Doch es muss nicht immer nur ein Spiel sein. Es kann sogar „Big Business“ sein, mit dem sich der eine oder andere Euro nebenher verdienen lässt.


Streetspotr

Die Lösung heißt Streetspotr. Auf Streetspotr können Unternehmen kleine Jobs ausschreiben, die von der Crowd vor Ort erledigt werden können. Diese Smart-Jobs können das Erheben von Geokoordinaten sein, die Prüfung von lokal verfügbaren Daten, wie z.B. ermitteln von Preisen auf Speisekarten, Testen von bestimmten Dienstleistungsangeboten im Rahmen von Qualitäts- und Servicetest. Auch das Erstellen von Fotos bzw. Videos kann mit zu den Aufgaben an einem Streetspot gehören.

Je nach Aufgabe kann es eine kleine Vergütung geben und/oder StreetPoints. Je nach Aufgaben, welche erfüllt werden und Erfahrung, welche durch die StreetPoints dokumentiert werden, können qualifiziertere und damit höher dotierte Aufgaben freigeschaltet werden. Gleichzeitig kann man sich Badges erwerben, mit denen besondere Leistungen auch im Community-Profil dargestellt werden.

Wie wird man Streetspotr?

Derzeit ist Streetspotr in 20 Regionen verfügbar, welche aber ständig erweitert werden. Registrieren und anmelden kann man sich mit einer entsprechenden App mit seinem Smartphone, welche für Android bzw. iPhone zur Verfügung stehen. Mehr Informationen gibt es auf Streetspotr.com.

Meine persönlichen Erfahrungen

Ich habe Streetspotr in Köln ausprobiert und den einen oder anderen Spot erledigt. Viele kleine Aufgaben lassen sich mal eben im Vorbeigehen erledigen, andere benötigen etwas Vorbereitung und sind auch aufwändiger in der Durchführung, werden dafür höher dotiert.

Wartezeiten auf Termine oder Anschlusszüge lassen sich schnell mit Smart-Jobs sinnvoll füllen. Für manche Aufgaben, welche das Verfassen längerer Texte erfordern wünscht man sich schnell statt einem Smartphone ein Tablet, aber im Großen und Ganzen sind die Aufgaben auf die Erfüllbarkeit per Smartphone ausgelegt.

Auch wenn es nur um kleine Vergütungen bzw. bei vielen Aufgaben nur um StreetPoints geht, empfinde ich dies als durchaus fair, wenn es z.B. zu prüfen, ob ein Restaurant noch vor Ort ist und ggf. die Speisekarte zu fotografieren.

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