Dass unbedacht gelegte Geocaches ohne große Umwege archiviert gehören, halte ich kompromisslos für richtig, gerade wenn es darum geht, geschützte Lebensräume zu erhalten und Störungen für bedrohte Tierarten zu minimieren. Prinzipiell halte ich auch nichts davon mit dem Finger auf andere zu zeigen und darauf hinzuweisen, dass etwas falsch läuft.
Doch leider nimmt es immer mehr zu, dass einige schwarze Schafe einer gewissen Lobby, den Naturschutz vorschieben, um gegen unser Hobby vorzugehen und eigene Interessen durchzudrücken.
So werden auf den großen Geocaching-Plattformen ganze Landstriche, Gemeinden und Städte für das Verstecken von Geocaches gesperrt. Sei es aktuell in Mainzer Wäldern oder in Altensteig, wo es von massiven Einschränkungen unseres Hobbies zu berichten gibt.

Gut zwei Wochen ist das Symposium zum Thema „Natur und Geocaching ein Spannungsfeld?!“ jetzt her. Eines der Themen, das mich ebenso wie viele andere anwesende Geocacher nachdenklich gemacht hat, war, das es im Zusammenhang mit einigen versteckten Geocaches eine signifikante Häufung von Wildunfällen geben haben soll. Es wurde Seitens der Kreisjägerschaft eine Karte gezeigt, auf der Wildunfälle im Kreis Mettmann während des Zeitraumes Januar-August 2011 dargestellt waren.