Lange, lange ist es her, dass ich mit dem Geocachen angefangen habe. Nun gut, so lange auch noch nicht. Aber meinen aller ersten Cache habe ich seinerzeit nicht gefunden . Er lag damals nicht weit von meinen Home-Koordinaten, so dass ich Ihn hätte jederzeit erneut suchen können. Aber bisher hat es sich einfach nicht ergeben, oder ich habe irgendeine Ausrede gefunden, warum ich genau diesen Cache nicht angehen wollte.
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Lost Places – Ist ein Umdenken nötig?
Nach dem Unfall zweier 14 Jähriger in einer Industrieruine in der Nähe von Sankt Augustin stellt sich für mich die Frage, ob eventuell ein Umdenken bei Geocaches an bzw. auf Lost Place’s nötig ist.
Unabhängig davon, aus welchen Gründen sich die beiden Jugendlichen in diesem Fall auf dem Gelände in Gefahr gebracht haben, gibt es mindesten einen Cache der auf diese Industrieruine verweist. Zum Finden dieses Caches ist es nicht notwendig, sich in Gefahr zu begeben und gesperrte Bereiche zu betreten.
Aber reicht das?
Unfall auf dem LP-Gelände Pleistalwerk
Auf dem Gelände des Pleistalwerkes in der Nähe von Sankt Augustin hat sich ein Unfall mit zwei Jugendlichen ereignet. Ein 14-jähriges Mädchen und ein – ebenfalls 14-jähriger – Junge waren unbefugt auf das Dach der ehemaligen Ziegelei geklettert. Die marode Bausubstanz des seit Jahren als einsturzgefährdet geltenden Gebäudes gab unter dem Gewicht der beiden nach. Sie brachen durch und stürzten ca. 3,5 Meter tief.
Der Junge hat sich bei dem Sturz nur leicht verletzt und konnte über ein Mobiltelefon Hilfe rufen. Das Mädchen wurde schwer verletzt und musste unter Aufsicht des Notarztes durch die Feuerwehr geborgen werden. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.
Beide kamen in eine Klink.
Manchmal muss man seine Pläne ändern
Es geht diesmal zwar nicht ums Cachen, aber auf Basic Thinking bin ich auf ein nett gemachtes interaktives Video aufmerksam geworden.
Es handelt von einem Jäger, der im Wald von einem Bären überrascht wird, aber seht selbst:
Vor allem im zweiten Teil des Videos könnt Ihr in das interaktive Textfeld schreiben, wie eine alternative Überschrift ausgesehen hätte, und wartet ab, was passiert.
Eine Lanze für urbane Tradtionals
Gestern war ich in der Kölner Innenstadt unterwegs und habe zur Abwechslung neben dem Einkaufsbummel auch zwei Caches gehoben. Selbstverständlich hatte ich mein Anspruchsdenken bei Traditionals in urbanem Umfeld schon weit heruntergeschraubt, doch diesmal wurde ich überrascht.
Geocaching.com Update vom 31.08.2010 – Nichts Neues
Das Update von Geocaching.com gestern Abend brachte kaum etwas Neues. Die Release-Notes beinhalten neben kleineren Änderungen und einer Reihe von Bug-Fixes nur noch einmal die neuen Attribute , die bereits in den vergangenen Wochen von Groundspeak spendiert worden sind.
Geocacher retten Leben
In GRAND JUNCTION im US-Bundesstaat COLORADO haben Geocacher zwei Frauen gerettet, die sich mit ihrem Van nach Regenfällen im Schlamm eines Hohlweges weitab der Zivilisation festgefahren haben. Alleine konnten sich die beiden Frauen aus ihrer misslichen Lage nicht befreien.
Die beiden Frauen saßen bereits seit zwei Tagen ohne Wasser und Nahrung fest, als die Cacher auf sie aufmerksam wurden.
Die Cacher Roy Joseph und Paul Fox waren mit Ihrem Offroad-Vehicle auf der Suche nach einigen Geocaches, brachen aber auf Grund der Wege-Verhältnisse vorzeitig ab, da sie Angst hatten sich festzufahren.
Auf dem Rückweg kamen sie an der Unglückstelle vorbei und entdeckten das festsitzende Fahrzeug. Die hilfsbereiten Cacher schleppten das Fahrzeug der Verunglückten frei und begleiten die beiden Unglücklichen bis zu einer befestigten Straße, von der aus sie ohne weitere Gefahren zur nächsten Stadt fahren konnten.
Ohne die Hilfe der beiden Cacher wäre diese Geschichte vermutlich anders ausgegangen.
Quelle: TheDenverChannel.com via Twitter.com
Coin-Kopien unterwegs
Dass man TravelBug’s oder Coins in einem Cache gelistet hat, diese aber nicht mehr vor Ort sind, ist zwar schade, kommt aber leider häufiger vor. Kürzlich bin ich auf eine Geocoin gestoßen, die zwei Coins sein wollte, aber keine war.
Praxistest: Multicachen mit der Firmware 3.15 (Beta) auf dem Dakota 20
Wie bereits gestern geschrieben unterstützt das Garmin Dakota mit dem Firmwareupdate auf 3.15 Beta jetzt auch Multicaches etwas besser. Heute hatte ich etwas Zeit, um dieses Update in der Praxis zu testen.
Sobald ein Geocache als Ziel gewählt ist, wird im Geocaching-Menü der neue Button „Enter Next Stage“ angezeigt – interessanterweise nicht nur bei Multicaches, man kann auch bei Tradis zusätzliche Stages angeben.

Mit einem Klick auf diesen neuen Button kann man neue Koordinaten eingeben, die umgehend als neues Ziel gewählt werden. Die Software legt jetzt einen neuen Cache an, der immer „Next Stage“ heißt. Jedesmal, wenn ich neue Koordinaten für eine Station eingebe, wird dieser Cache „Next Stage“ überschrieben.



Dieser Cache beinhaltet wie gewohnt das Listing, die Logs und Hints des ursprünglichen Caches. Diese sind wie von den Traditionals bekannt, recht einfach aufzurufen.

Ändere ich den Status des Caches „Next Stage“, z.B. auf „Gefunden“, wird der Cache „Next Stage“ wieder durch die Software gelöscht und der ursprüngliche Cache entsprechend gekennzeichnet.
Fazit:
Die Multicache-Unterstützung der Firmware 3.15 Beta für das Garmin Dakota macht das Multicachen etwas komfortabler, da das Listing immer einfach zu erreichen ist, ist aber letzten Endes nur ein in die Software implementiertes Workaround. Eine richtige Verwaltung der zu einem Multicache gehörigen Waypoints fehlt leider.
Die Screenshots sind nachträglich entstanden, daher stammen die großen Entfernungen.
Firmware 3.15 Beta für’s Dakota
Durch die ganzen Meldungen in verschiedensten Blogs über die neue Firmware für das Oregon bin ich neugierig geworden und habe mal bei Garmin nachgesehen. Dort bin ich fündig geworden. Jetzt gibt es die Firmware 3.15 Beta für’s Garmin Dakota zum Download.
Analog zum Oregon-Update sollen jetzt auch vom Dakota MultiCaches besser unterstützt werden. Über einen Button „Enter Next Stage“ kann man weitere Wegpunkte zu einem Multi hinzufügen und behält dennoch die einfachen Zugriffsmöglichkeiten auf relevanten Cache-Informationen.
Changes made from version 3.14 to 3.15:
o Fixed issue from 3.14 with Garmin BirdsEye and Garmin Custom Maps
Changes made from version 3.12 to 3.14:
o Added multicaching support.
o Added ability to move waypoints using the map.
o Added display color to track gpx files.
o Added periodic track archiving.
o Added Automatic Shaded Relief option.
o Added ability to set user declination direction.
o Added import indicator for gpx files.
o Added track review page improvements.
o Improved accuracy of trip odometer.
o Fixed occasional shutdowns.
o Fixed issue with Oblique Mercator User grid.
Quelle: Garmin
Leider konnte ich es mangels Zeit noch nicht ausprobieren, ob und wie es funktioniert, aber wenn es passt, ist man dem Paperless Cachen wieder ein Stückchen näher gekommen.
Ein Fall für SBA?
Auf meiner kleinen Deutschlandreise sind mir einige Dosen an Notrufsäulen auf den GPS aufgefallen. Zunächst wollte ich nicht glauben, dass jemand auf die Idee kommt, diese orangen Säulen neben der Autobahn zu bedosen.
Aus Neugier habe ich bei einer nahe einem Rastplatz angehalten und bin den Koordinaten auf dem GPS gefolgt.
Eine kleine Reise
Einen Tag in dieser Woche hat es mich einmal quer durch Teile der Republik geführt. Neben dem eigentlichen Zweck der Reise durfte auch die Dosensuche nicht zu kurz kommen. So hatte ich mal Gelegenheit mich in neuen Gefilden umzusehen.
Neben einer Reihe an mehr oder weniger guten Rastplatz-Caches waren auch ein paar kleine Highlights dabei.
Geocaching.com – Downtime angekündigt
Gerade auf Geocaching.com, gesehen, dass die Seite am Mittwoch, den 28.07.2010 01:00 pm (PDT) (= 28.07.2010 22:00 MEZ) für ein Update vorübergehend abgeschaltet wird. Also müssen sich die Logs der Feierabendrunde etwas gedulden.
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Früher wurden diese Downtimes von GS mal im Blauen Forum vorab angekündigt, aber dass scheint ja leider nicht mehr der Fall zu sein.
Mal abwarten, welche Ver(schlimm-)besserungen uns erwarten.
Mehrere GPX Dateien in GSAK importieren
Ich nutze GSAK, das Geocaching Swiss Army Knife, seit einiger Zeit zur Verwaltung meiner Geocaches. Diese Tool bietet unzählige Möglichkeiten die Listings und Logs zu verwalten, Touren vorzubereiten, Caches jederzeit unabhängig vom Internet zu filtern und eine Auswahl auf das GPS zu übertragen.
Die „Alten Hasen“ werden es kennen, ich bin erst durch einiges Probieren und lange Recherche auf eine für mich annehmbare Lösung gekommen, wie man mehrere GPX Dateien in GSAK importieren kann.
Die Daten generiere ich auf Geocaching.com als Pocket Queries und kann diese dann von dort aus als gezippte *.gpx-Files auf meinen Rechner downloaden. Für einen automatischen Download dieser Dateien gibt es mehrere Tools (z.B. PqDL ), die aber nach derzeitigem Stand alle gegen die Terms of Use von Geocaching.com verstoßen. Alternativ kann man sich PQ’s bis 500 Waypoints als Email zuschicken lassen.
Für die Email-Variante gibt es auch entsprechende GSAK-Macros, die die Email beim Provider abholen und in die Datenbank importieren. Für Standard-PQ’s kann dies eine sinnvolle Lösung sein, jedoch für wechselnde PQ’s erfordert diese Variante auch einen gewissen Konfigurationsaufwand.
Um die Listings von Geocaching.com, die jetzt per Download auf dem Rechner gelandet sind, in die Datenbank zu bekommen kann man die „Load GPS/LOC/ZIP…“ im Menü File nutzen.
Bisher habe ich jede einzelne Datei für sich importiert, was einen erheblichen Zeitaufwand erforderte, um den Datenstand zu aktualisieren.
Nach einiger Recherche in diversen Foren bin ich auf einen Workaround in GSAK aufmerksam geworden, wie man dies per selbstgeschriebenem Macro realisieren kann. Hierzu legt man sich über die „Load GPS/LOC/ZIP…“ ein Setting an, dass man mit
im Makro aufrufen kann. Bei mehreren Dateien, die regelmäßig importiert werden kann man diese jeweils als Setting abspeichern und entsprechend in einem Makro aufrufen. Stehen jedoch nicht alle PQ’s wie vorgesehen zur Verfügung, wird es schwierig, da dies über das GSAK-Macro abgefangen werden müsste, ebenso werden nicht immer alle PQ’s berücksichtigt, da diese entsprechend konfiguriert werden müssen.
Es müsste also einen einfachen Weg geben, mehrere PQ’s in GSAK automatisch zu importieren. Nach einigem Probieren fand ich eine einfache Lösung:
In der Funktion „Load GPS/LOC/ZIP…“ kann man nicht nur einzelne Files auswählen, sondern auch ganze Ordner. Sofern sich die Dateien in dem selben Ordner befinden, kann man mehrere GPX-Files automatisch in GSAK importieren.
Dazu muss man lediglich den „Load Type“, der sich unter den weiteren Load Options befindet, auf „Folder“ umstellen. Dadurch ändern sich im oberen Bereich die Dialogfelder zur Dateiauswahl.
So werden nacheinander alle entsprechenden Dateien aus dem Verzeichnis in die Datenbank importiert. Wenn man jetzt noch mag, kann man dieses Setting speichern und über ein Macro aufrufen, welches man noch auf einen Button legen kann.
Gefühlte 38°, Sonne pur und ein Freibad
Was sich erst einmal nach Erholung anhört entpuppt sich nach kurzem Betrachten als einfacher Traditional in der Nähe des alten Freibades Solingen auf der Höhe. Schade dass dieses toll gelegene Bad leider seit einigen Jahren nicht mehr im Betrieb ist.
Der aktuelle Besitzer, der „Förderverein Freizeitpark Aufderhöhe“ hat der Stadtverwaltung ein Nutzungskonzept vorgeschlagen, um das Bad – wenn auch ohne Aussicht auf Badebetrieb – wieder mit Leben zu füllen, dem stehen jedoch die Anwohner kritisch gegenüber.
So weckt nur eine jährlich stattfindende Offene Zeltstadt dieses Kleinod aus dem Dornröschenschlaf. Dafür sieht das Gelände sehr gepflegt aus. Leider ist ein Betreten nicht möglich.
| GC28AEM – Altes Freibad Aufderhöhe | |||
| Typ | Größe | Gelände | Schwierigkeit |
| Tradi | Small | 1,5 | 2,0 |
